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Plädoyer für Videoüberwachung und mehr Sicherheitskräfte

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Steigerung des Sicherheitsgefühls: Seit dem brutalen Überfall auf der Scharnhorststraße ist die Polizei auch in der Innenstadt deutlich präsenter. Foto: privat

Düren. Seit dem brutalen Überfall auf zehn Beamte vor zweieinhalb Wochen auf der Scharnhorststraße ist die Polizei auch in der Innenstadt deutlich präsenter. „Wir begrüßen das ausdrücklich“, betont der CDU-Fraktionsvorsitzende Stefan Weschke und verweist auf durchweg positive Reaktionen auch aus der Bevölkerung.

Und positiv werde auch der im November 2014 auf Initiative der CDU eingeführte Sicherheitsdienst (SOD) wahrgenommen, betont Parteichef Thomas Floßdorf.

Die aggressive Bettelei in der Innenstadt sei ebenso spürbar zurückgegangen wie die Zahl der versuchten Taschendiebstähle. Für die CDU sind es Argumente genug, nun weitere Maßnahmen zu fordern, um das subjektive Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung nachhaltig zu verbessern, zumal die zusätzliche Polizeipräsenz nicht von Dauer sein wird.

So plädiert die CDU für die Videoüberwachung neuralgischer und besonders belebter Orte in enger Abstimmung mit der Polizei. Erste Adressen wären dabei sicherlich das Bahnhofsumfeld mit dem Rudolf-Schock-Platz am Haus der Stadt, die angrenzende Bahnunterführung und der Langemarckpark sowie der Kaiserplatz. Das werde immer wieder von Bürgern gefordert, betont Weschke.

Sechs zusätzliche Kräfte

Die CDU will darüber hinaus eine deutliche personelle Aufstockung des Sicherheitsdienstes von derzeit elf auf 17 Kräfte beantragen, verbunden mit einer strikten Trennung des SOD von anderen Aufgaben des Ordnungsamtes mit einer eigenen Abteilungsleitung.

Die CDU geht davon aus, dass die Präsenz des SOD mit den sechs zusätzlichen Kräften insbesondere in den Abendstunden an den Wochenenden noch einmal spürbar erhöht werden könnte und darüber hinaus auch die Wünsche nach Kontrollen aus einzelnen Stadtteilen bedient werden könnten. Wenn sich die Menschen abends in der Stadt sicherer fühlten, sei das auch ein wichtiges Stück Stadtmarketing, argumentiert die CDU.

Während die Videoüberwachung schon 2017 umgesetzt werden könnte, ist die Einstellung weiterer SOD-Kräfte erst im Zuge des Haushalts 2018 möglich. Bei einem positiven Signal der Politik aber könnte die Jobcom des Kreises bereits im kommenden Jahr mit der Ausbildung beginnen. Weschke und Floßdorf nehmen die „Ampel“-Mehrheit im Stadtrat in die Pflicht, sich dem Thema Sicherheit nicht zu verschließen.

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