Düren - Personalproblem bei Evivo

Personalproblem bei Evivo

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
Alexander Mayer09
Angreifer Alexander Mayer steht Evivo Düren wohl nicht mehr zur Verfügung. Mayer muss seine schweren Handverletzungen auskurieren. Foto: Guido Jansen

Düren. Die Prognose für Alexander Mayer sieht schlecht aus. Sollte die nächste Untersuchung den ersten Verdacht bestätigen, dann droht dem Volleyballer von Evivo Düren eine lange Zwangspause. Denn dann müssten die Schulterprobleme, mit denen sich der 23-Jährige seit einigen Wochen plagt, mit einer Operation behoben werden.

Die Saison wäre für Mayer wohl gelaufen. Schon wieder. Evivo wird reagieren müssen und hat die Suche nach einem Ersatz begonnen. Der Kanadier Tim Gourlay befindet sich seit heute im Probetraining. Eine Entscheidung könnte schon bis zum Wochenende falle. Denn bis dahin soll Mayer abschließend untersucht worden sein. „Für den Jungen tut mir das unheimlich leid”, sagt der sportliche Leiter, Goswin Caro. Bereits in der vergangenen Saison war der Angreifer der Pechvogel, indem er sich zwei Mal an der Hand verletzt hat und deswegen von November an die gesamte Spielzeit verpasst hat. Jetzt droht ein zeitlich ähnlicher Verlauf.

Mayer war ein wichtiger Bestandteil des Dürener Konzepts, viele starke Angreifer auf dem Feld zu haben. Im Frühjahr, wenn es in den Playoffs um den Titel geht, sollte der Zwei-Meter-Mann eine der wichtigsten Dürener Waffen sein. Bisher lief das Umschulen des 23-Jährigen gut. Jetzt ist möglicherweise Schluss. Da Mayer nach Niklas Rademacher der zweite Langzeitverletzte mit noch nicht absehbarem Zeitplan für eine Rückkehr werden könnte, haben sich der Mannschaftsrat und die sportliche Leitung entschieden, zu reagieren.

Denn zu allem Überfluss sind Rademacher und Mayer beides Spieler für die Positionen Annahme/Außenangriff. Im Moment bleiben Kapitän Jan Umlauft und René Reinaerts übrig, dazu kommt der junge Nikolai Kracht, der sich in dieser Saison ohne Druck weiter verbessern soll. Deswegen ist am Mittwoch Tim Gourlay in Deutschland gelandet. Co-Trainer Keith Hansen hatte den Spieler empfohlen. Der 24-Jährige ist 1,99 Meter groß und aktueller Nationalspieler. „Er ist topfit und kann direkt spielen”, so Hansen.
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