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Paten werden dringend gesucht

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Barbara Kuhn-Röhl und Ingrid Lensing suchen Praktikumspaten für die Achtklässler der Cornetzhofschule. Mit dem Projekt sollen die Jugendlichen Unterstützung für ihre ersten Schritte im Berufsleben bekommen. Foto: Andreas Bongartz

Düren. Um Jugendlichen Hilfe zu bieten, sucht die Cornetzhofschule jetzt Praktikumspaten. Gemeint sind Erwachsene, die bereit sind, die Jugendlichen bei ihrem Start ins Praktikum einige Stunden pro Woche zu begleiten.

Der Übergang von Schule in Ausbildung und Beruf ist für jeden Jugendlichen eine große Herausforderung. Aber für Kinder und Jugendliche, die eine Förderschule besuchen, stellt die Suche nach Ausbildungsstelle und Job noch einmal eine besondere Schwierigkeit dar. Das weiß Barbara Kuhn-Röhl, Schulleiterin der Cornetzhofschule. „Unsere Schüler haben es schwer”, sagt sie.

Darum versucht man an der Förderschule mit Schwerpunkt Lernen schon frühzeitig, den Schülerinnen und Schülern lebenspraktische und berufsrelevante Kompetenzen zu vermitteln. So gibt es an der Schule verschiedene Schülerfirmen, in denen die Jugendlichen sich unter realen praktischen Bedingungen erproben können. Und natürlich sind Praktika angesagt.

Diese ersten Schritte in der Berufswelt seien für ihre Schüler eine richtige Zäsur, sagt Barbara Kuhn-Röhl. „Viele unserer Kinder haben noch nie erfahren, was das heißt: Berufsalltag.” Da liegt es nahe, dass die Jugendlichen hierbei Unterstützung bekommen.

Für die Schülerinnen und Schüler der achten Klassen geht es ab 1. März hinaus in die Betriebe. Sie beginnen ihr erstes dreiwöchiges Praktikum.

Auf die Idee der Praktikumspaten hat Ingrid Lensing vom Freiwilligen Zentrum Düren die Schulleiterin gebracht. Dort gibt es bereits seit 2006 das Projekt „Ausbildungspaten”. Die ehrenamtlichen Paten unterstützen jugendliche Berufseinsteiger bei der Suche und Auswahl eines Ausbildungsplatzes. Bei dem Projekt „Praktikumspaten” möchte Ingrid Lensing nun der Cornetzhofschule mit Rat und Tat zur Seite stehen.

31 Schüler der Cornetzhofschule haben sich selbstständig um einen Praktikumsplatz gekümmert, nun sollen die Paten ihnen den Start und das erfolgreiche Absolvieren des Praktikums erleichtern. „Gerne kann es sich bei den Praktikumspaten um Rentnerinnen und Rentner handeln”, sagt Barbara Kuhn-Röhl. Schließlich könne man so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. „Die Schüler könnten von den Erfahrungen eines langen Berufslebens profitieren und die bestehenden Kontakte ihrer Paten mitnutzen.” Die Paten sollen Bindeglied zwischen Schülern und Praktikum sein.

Denn nach diesem ersten dreiwöchigen Praktikum folgt ein weiteres in der neunten Klasse, danach findet bis zum Ende der Zehn wöchentlich ein Praktikumstag in verschiedenen Betrieben statt. Das Ziel ist klar: „Aus der zweijährigen Praktikumszeit soll sich die Möglichkeit einer Ausbildungsstelle ergeben.”
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