Düren - Patchworkgruppe Kreuzau stellt auf Schloss Burgau aus

Patchworkgruppe Kreuzau stellt auf Schloss Burgau aus

Von: mh
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Auch Dürens Bürgermeister Paul Larue (rechts) zeigt sich beeindruckt von der kreativen Textiltechnik der Patchworkerinnen, die auf Schloss Burgau ausstellen. Foto: Marie Hanrath

Düren. „Tausend kleine Stoffideen“ zeigten die Frauen der VHS-Patchworkgruppe Kreuzau in ihren auf Schloss Burgau ausgestellten Textilwerken. Patchwork, so nennt sich die Stoffverarbeitungsart, mit der sich die 25- bis 78-jährigen beschäftigen, ist eine Form der Textiltechnik, bei der Reste verschiedenster Materialien wie beispielsweise Filz, Leder, Pelz, Seide oder Baumwolle zu einem neuen Produkt zusammen genäht werden.

Die Gruppe – Dorothea Breuer, Dagmar Meiranke, Marianne Pfennigs, Doreen Wetzel, Heike Seiffert, Renate Marx, Susanne Mörschel-Kanzler, Brigitte Loose und Gabi Ritz – entschloss sich, den Saal der Hauptburg auf Schloss Burgau als Ausstellungsort auszuwählen, um dort Arbeiten aus den vergangenen zehn Jahren zu präsentieren.

Untermalt wurde die Ausstellungseröffnung von Flötistin Monika Pfennigs. Unter der Leitung von Ulrike Rathe lernten die Frauen, die teils ganz ohne Erfahrung begannen, neue Näh-Techniken und die gekonnte Zusammenstellung der Farben.

„Von unserer Gruppenleiterin wurden wir oft ermutigt, unsere eigenen Ideen ganz kreativ und individuell umzusetzen. Wir diskutieren, helfen und beraten uns, tauschen Stoffe und verbringen eine tolle Zeit zusammen“, sagte Gründungsmitglied Brigitte Loose.

Unverkäuflich

Die Fertigstellung einer Patchwork-Arbeit benötigt zwischen 100 und 250 Arbeitsstunden. So kann man die Näherinnen, die teilweise familiäre Erinnerungsstücke in ihren Arbeiten miteinfließen lassen, verstehen, dass die Decken, Bilder, Teppiche und anderen Patchworkstücke alle einen ganz persönlichen Wert haben und daher unverkäuflich sind. Auch Bürgermeister Paul Larue, der die Ausstellung eröffnete, würdigte die kreative Arbeit der Damen.

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