Kreuzau - Osteuropa-Wettbewerb: Kreuzauer Schüler sind spitze

Osteuropa-Wettbewerb: Kreuzauer Schüler sind spitze

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Die Leistungen der Jugendliche
Die Leistungen der Jugendlichen vom Kreuzauer Gymnasium waren jetzt dem NRW-Ministerium eine besondere Auszeichnung wert. Foto: Roger Koerner/timeline

Kreuzau. Das Gymnasium der Gemeinde Kreuzau hat Hauptpreise im NRW-Wettbewerb „Begegnung mit Osteuropa” gewonnen. Die feierliche Preisverleihung fand jetzt mit dem NRW-Ministerium in der Kulturhalle Neukirchen-Vluyn statt.

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Gymnasiums Kreuzau konnten Preisgelder in einer Höhe von 700 Euro entgegennehmen. Im Rahmen des Differenzierungskurses Geschichte-Erdkunde-Politik forschten und arbeiteten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung ihrer Lehrerin Gerda Rubel sechs Wochen zu unterschiedlichen Themen: Daniel Breuer, Andreas Fuchs, Johannes Korn und Maximilian Schollbrock gestalteten ein fiktives Reisetagebuch einer kulturell, historisch und landschaftlich bemerkenswerten „Tour durch die Ukraine” und errangen dafür einen stattlichen Siegerpreis.

Sonja Roderburg und Kathrin Esser beschäftigten sich intensiv mit der Geschichte dreier europäischer Städte, die im Laufe der Jahrhunderte ihre Namen immer wieder geändert haben - Chemnitz/Karl-Marx-Stadt, St. Petersburg/Leningrad und Königsberg/Kaliningrad. Lars Pickart schließlich überzeugte die Jury mit einem selbst gebauten „Polit-Roboter der Zukunft”, für den er sogar ein eigenes Grundgesetz erarbeitete.

Lars, Kathrin und Sonja setzten sich unter fast 3800 Teilnehmern durch und errangen einen der begehrten 50 Landessiegerpreise.

Seit fast 60 Jahren wird dieser Wettbewerb ausgerichtet, der den Jugendlichen die „Begegnung mit Osteuropa” ermöglichen soll und der sich daher auch als Beitrag zur Verständigung und Versöhnung mit den Nachbarn im östlichen Europa versteht. In diesem Jahr stand der Wettbewerb unter dem Motto „Wir bewegen Europa” - im Jahr der Fußballeuropameisterschaft wurden unter anderem Beiträge zu Polen und der Ukraine eingefordert.

Die Festredner ermunterten die Preisträger, sich nicht nur im Rahmen des Wettbewerbs in Europa zu bewegen, sondern Kontakte zu knüpfen und Freundschaften zu schließen, beispielsweise mit den ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern aus Osteuropa, die ebenfalls zur festlichen Preisverleihung eingeladen waren.

Am Wettbewerb nahmen rund 3800 Schülerinnen und Schüler aus 236 Schulen teil - davon kamen 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Nordrhein-Westfalen und 1300 aus Osteuropa. Insgesamt haben sich bis heute mehr als drei Millionen Schülerinnen und Schüler mit 950.000 Arbeiten an diesem Wettbewerb beteiligt.
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