Düren - Olympia: Wahrscheinlich keine Teilnehmer aus der Region

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Olympia: Wahrscheinlich keine Teilnehmer aus der Region

Von: oha
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Die Chancen für eine Teilnahme von Sportlern aus der Rurregion bei den Olympischen Spielen vom 27. Juli bis zum 12. August in London schwinden. Foto: dpa

Düren. Die Chancen für eine Teilnahme von Sportlern aus der Rurregion bei den Olympischen Spielen vom 27. Juli bis zum 12. August in London schwinden.

Robert Mennen, erfolgreicher Mountainbike-Sportler aus Irresheim, sieht seine Aussichten für einen Start in London in der Kategorie Cross Country durchaus nüchtern: „Es gibt noch zwei Qualifikationsrennen. Da müsste ich zwei Mal unter die ersten fünf oder einmal unter die schnellsten acht Fahrer kommen. Das ist unrealistisch.” Beim letzten Qualifikationsrennen belegte Mennen den 49. Platz.

Der Irresheimer, der im BSV Profil Hürtgenwald geführt wird, hat sich deshalb auf die „Marathon”-Distanz verlegt. Die lange Distanz ist zwar technisch nicht so anspruchsvoll, es gibt keine künstlich eingebauten Sprünge auf der Strecke, fordert aber die ganze Kondition. Es geht oft über mehr als 100 Kilometer. Beim bekannten Etappenrennen durch Südafrika, bei dem Mennen startete, mussten im Februar über 780 Kilometer bewältigt werden. Beim Rennen am Gardasee fuhr Mennen zuletzt auf den 5. Platz. An diesem Wochenende startet er bei der Deutschen Meisterschaft in Singen. Mennen: „Ich hoffe, vorne mitfahren zu können.”

Die Beach-Volleyball-Nationalspielerinnen Katrin Holtwick (Bocholt) und Ilka Semmler (Kreuzau) kämpfen hingegen weiter um die Olympia-Qualifikation. Nach dem enttäuschenden 17. Platz bei der World Tour in Brasilia trat das Duo zuletzt beim Grand Slam Turnier in Shanghai an. Hier kam man auf den neunten Platz. Neben 8000 Dollar Preisgeld sammelten Holtwick/Semmler 320 Weltranglistenpunkte. Damit festigten sie ihre gute Position im Kampf um eines der beiden Olympia-Tickets, auf die sich die deutschen Beach-Duos Hoffnungen machen können.

Das Turnier in Shanghai war die fünftletzte Etappe im Qualifikationsmarathon. Es folgen drei weitere Grand Slams sowie die Europameisterschaften in Den Haag. Von Shanghai aus geht es jetzt zunächst einmal zum nächsten Turnier nach Peking (9. Mai). Die Olympia-Qualifikation ist am 17. Juni offiziell beendet. Bis dahin müssen Holtwick/Semmler ausreichend Punkte sammeln. Starke Konkurrenz sind dabei die deutschen Beach-Duos Sara Goller und Laura Ludwig sowie Jana Köhler und Julia Sude.

Für Sandra Marinello, Badminton-Nationalspielerin des Bundesliga-Aufsteigers 1. BC Düren, hat sich der Traum von einer Teilnahme bei Olympia nicht erfüllt. Um in London vielleicht noch dabei sein zu können, hätte sie mit ihrer Partnerin Birgit Michels das Viertelfinale beim Turnier in Indien erreichen müssen. Doch gleich in der ersten Turnierrunde mussten Marinello/Michels gegen die Nummer 3 der Weltrangliste, die Japanerinnen Fujii/Kakiiwa antreten.

Zwar gewannen Sandra Marinello und ihre Partnerin den ersten Satz deutlich mit 21:12, die beiden folgenden Sätzen gingen dann jedoch verloren. Damit nehmen die beiden deutschen Badminton-Damen jetzt nur noch den dritten Nachrückerplatz für Olympia ein.
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