Oldie-Night mit Hits, die an den ersten Kuss erinnern

Von: Sandra Kinkel
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Jörg Thimm, Sänger und Gitarrist der „Central Park Band“ begeisterte, rund1 800 Oldie-Freunde am Dürener Badesee. Foto: Sandra Kinkel
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Harry Karrer von der Saragossa Band aus München.
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Mayte Mateos und María Mendiola begeisterten bei der Oldienight. Den meisten sind die beiden wohl besser bekannt als „Baccara“.

Düren. Es war ein Fest der Generationen: Bei der neunten Dürener Oldie-Night am Samstag am Badesee feierten Junge und Alte, Kinder und Erwachsene – und alle hatten riesengroßen Spaß. Ob bei der Musik der beiden Coverbands „Stingray“ und „Central Park Band“ oder bei den Hits von „Baccara“ und der „Saragossa Band“.

An „Dürens Adria“ gab es kaum einen, der nicht ausgelassen im Sand tanzte, klatschte und die bekannten Melodien mitsummte. Und den Oldie-Freunden konnte auch der Regen ganz am Schluss der Veranstaltung nichts anhaben. „Bei der Musik“, schmunzelt Martina Breuer (58) aus Düren, „fühle ich mich gleich 30 Jahre jünger. „Dazu habe ich in meiner Jugend getanzt. Das ist einfach schön.“

Ähnlich sieht das auch Peter Rosarius (61) aus Merken. „Wenn ich die Lieder von früher wieder höre, denke ich ans erste Verliebtsein, den ersten Kuss. Das waren einfach gute Zeiten.“

Außerdem, so Rosarius weiter, sei die Oldie-Night einfach eine gelungene Veranstaltung. „Weil die Menschen hier friedlich miteinander feiern. Es gibt keinen Krach, man muss sich keine Sorgen machen. Hier wollen alle nur feiern und Spaß haben.“ Wie immer heizten die Musiker von „Stingray“ am Badesee tüchtig ein, und so war die Stimmung schon bestens, als Jörg Thimm und seine Kollegen von der „Central Park Band“ auf die Bühne kamen. Die Truppe ist – neben Stingray – die erste Coverband bei der Oldie-Night, den Menschen haben die Hits von „Simon & Garfunkel“, die manchmal in einer ganz eigenen Interpretation daherkamen, gefallen, und bei „Sounds of Silence“ leuchteten am Badesee die ersten Wunderkerzen. Die Oldie-Night-Besucher waren begeistert, bei der Zugabe der „Central Park Band“ gab es kein Halten mehr, und einige Musikfans enterten sogar die Bühne, um gemeinsam mit den Musikern zu tanzen und zu singen.

Diskomäßig ging es dann bei den Damen des spanischen Kult-Duos „Baccara“ zu. Mayte Mateos und Maria Mendiola hatten ihre großen Hits wie „Yes Sir, I can boogie“, „Sorry, I‘ m a Lady“ und „The devil sent you to Laredo“ im Gepäck, die die ausgebildeten Tänzerinnen mit einer ausgefeilten Choreographie begleiteten. Kein Wunder, dass die Menschen am See auch sofort wieder ins Tanzfieber kamen.

Da wurden die Schuhe ausgezogen und barfuß im Sand ein flotter Boogie hingelegt. „Das ist meine Musik“, seufzte Hannelore Schmidt (63). „In dem Jahr, als ‚Yes Sir, I can boogie‘ in den Charts war, habe ich geheiratet. Das war vor 36 Jahren und ich erst 27.“

Und auch beim Auftritt der Münchener „Saragossa Band“, die in Düren ihre so einzigartige Mischung von Pop mit Elementen aus Calypso und Samba präsentierte, feierten die Menschen ausgelassen. Bei „Zabadak“ oder „Agadou“ gab es keinen, der nicht ausgelassen mitsang. Und auch der Regen, der fast zeitglich mit dem Auftritt der „Saragossa Band“ am Badesee eingesetzt hatte, konnte den Oldie-Fans die gute Laune nicht mehr verderben – auch unter einem Regenschirm lässt sich bestens feiern.

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