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Ohne Starallüren: Erik Meijer bei „Torwort”

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Meijer
Gut gelaunt, sympathisch und nahbar gab sich Erik Meijer bei der Lesung in Düren. Foto: Andreas Bongartz

Düren. Für Fußball-Fans war es ein vielversprechender Start in das noch junge Fußball-Jahr 2009: Die Fußball-Lesung „Torwort” fand am Wochenende zum dritten Mal in Düren statt und obwohl die Veranstaltung ihren Ursprung in Köln hat, war es ein richtiges Heimspiel für Teilnehmer wie Organisatoren gleichermaßen.

Denn die Lesung im Brauhaus erfreute sich nicht nur bester Resonanz, da die Veranstalter Sascha Theisen und Peter Schmitz aus Düren stammen und dort lange Zeit Fußball gespielt haben, kamen Erinnerungen an die Heimat natürlich nicht zu kurz. Nichtzuletzt wurden die Gäste der Beiden vom Publikum mit offenen Armen empfangen, allen voran der ehemalige Alemannia Aachen-Kicker Erik Meijer.

Als Meijer die kleine Bühne im Brauhaus betrat, wollte der Applaus der Fans gar kein Ende mehr nehmen. Der Niederländer dankte es ihnen mit zahlreichen Anekdoten aus seiner Karriere und einem ganz natürlichen Auftreten. „Erik, heiße ich, nicht Herr Meijer. Herr Meijer wohnt in Valkenburg und ist mein Vater”, meinte Erik Meijer etwa, als er in einer kurzen Fragerunde mit „Herr Meijer” angesprochen wurde.

Der Niederländer las aus seinem Buch „Drei geile Jahre”, ergänzte die Auszüge, die er vortrug, aber mit weiteren Erlebnissen. So erinnerte er sich an die Zeit beim FC Liverpool: „Es gibt nichts Größeres, als bei Liverpool zu spielen, ich liebe den Verein immer noch”, sagte er. Und: „Ich werde nie vergessen, wie es war, das erste Mal ins Stadion zu kommen. In dem Moment, in dem man hochkommt, singen die Fans You will never walk alone - das ist so ein Adrenalinschock, unglaublich.”

Weiterer Stargast des Abends war der bekannte TV-Kommentator Ulli Potofski, der mit seiner Fußball-Sendung „Anpfiff” mit dem Bambi ausgezeichnet wurde. Außerdem lasen der Radiomoderator Stefan Reusch aus Köln und der Dürener Frederic Latz.
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