Düren - Ohne Auto, aber mit dem Segway durch Düren

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Ohne Auto, aber mit dem Segway durch Düren

Von: Ottmar Hansen
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Auch auf solchen Segways kann
Auch auf Segways kann am autofreien Dienstag in Düren die Stadt erkundet werden.

Düren. „In die Stadt ohne mein Auto” ist der Aktionstag überschrieben, der am 22. September in mehr als 1600 Städten europaweit veranstaltet wird. Und Düren ist auch wieder dabei. Die Dürener Bürgerinnen und Bürger sind also aufgerufen, ihre Stadt zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Kickboard oder dem Segway neu zu entdecken.

Das vielfältige Programm zum Aktionstag findet auf dem Wirteltorplatz statt. Die Schenkelstraße wird zudem von 10 bis 16 Uhr für den Autoverkehr gesperrt. Stattdessen wird das Agenda Café der evangelischen Gemeinde mitten auf der Straße Kaffee ausschenken.

An die Besucher des autofreien Tages wollen die Veranstalter Bio-Äpfel verteilen. Es wird einen Fahrradmarkt mit Reparaturangeboten geben. Die Kreispolizeibehörde stellt ihre Arbeit vor und codiert Fahrräder. Die Stadtwerke Düren werden mit einem Elektroauto und einem Elektroroller präsent sein.

Sprayer laden im Auftrag der Mobilen Jugendarbeit der Stadt zu künstlerischer Betätigung ein. Der Fahrradbeauftragte der Stadt wird die neuen Knotenpunkte für Radler in der Region vorstellen. Aktionen und Mitmachspiele verspricht der Auftritt des Straßenkünstlers „Malle Balle”.

Der Verkehrsclub Deutschland kommt mit einer Hüpfburg und einem Zauberer nach Düren. Die Aktion „Dürener Sozialrad” der evangelischen Gemeinde nimmt gebrauchte Fahrräder an und gibt welche gegen einen geringen Preis ab. Grundschüler sind zu einer Rallye durch die Stadt eingeladen. Darüber hinaus wird man auf einem Parcours das Steuern eines Segways ausprobieren können.

Mit einem besonderen Engagement beteiligt sich in diesem Jahr die Dürener Kreisbahn (DKB) am autofreien Tag. So wird es nicht nur einen Infobus und einen Stand der Rurtalbahn auf dem Wirteltorplatz geben. Die DKB verlost ferner Fahrausweise in unterschiedlichen Preiskategorien an die Besucher des Aktionstages.

Weltweit habe ein Prozess des Umdenkens bei den Menschen begonnen, betonte Stefan Kesting vom Lenkungskreis der Aktion am Mittwoch. Die Atomkatastrophe in Japan fordere dazu auf, den Umgang mit Energie grundlegend zu überdenken. Auch vor Ort! Kesting, der auch Beauftragter der Stadt für die Lokale Agenda 21 ist, forderte eine umweltfreundlichere Gestaltung der Städte. Dazu gehört eine Reduzierung des Individualverkehrs genauso wie der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Stefan Kesting: „So langsam wird immer mehr Leuten klar, dass wir langfristig die Autos aus den Städten halten müssen.”

Ziel der Agenda 21, sozusagen der überregionalen Lokalen Agenda, sei, die Wirtschafts-, Sozial- und Umweltpolitik weltweit so zu gestalten, dass auch nachfolgende Generationen lebenswerte Bedingungen vorfinden. Etwa auch durch gerechtere Verhältnisse für arme und reiche Länder.
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