OGS Düren: Eine spannende Reise in den Orient

Von: kin
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„1001 Nacht“ war das Motto der Ferienspiele in der Offenen Ganztagsgrundschule im Grüngürtel. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Die kleine Lea ist ein bisschen aufgeregt. Gemeinsam mit anderen Mädchen soll die Grundschülerin gleich einen orientalischen Tanz aufführen. Lea ist eins von knapp 40 Kindern, die an dem Ferienprogramm der Offenen Ganztagsgrundschule (OGS) im Dürener Grüngürtel in Trägerschaft des Kinderschutzbundes teilgenommen hat.

Zwei Wochen lang gab es hier Programm, die Kinder haben unter dem Motto „1001 Nacht“ gebastelt und gespielt. „Wir hatten ganz unterschiedliche Aktionen“, sagt OGS-Leiterin Gisela Penugaow. „Die Kinder haben Kissen und Taschen genäht, Schlüsselanhänger gebastelt. Und auch unser Mittagessen war immer auf das Thema abgestimmt.“ Morgens um 8 Uhr hat das Ferienprogramm begonnen, um 16 Uhr war Schluss.

Grundsätzlich, erklärt Dirk Keimes vom Schulamt der Stadt Düren, haben alle offenen Ganztagsgrundschulen in den Sommerferien in der Regel drei Wochen am Stück geöffnet. „Das ist vertraglich so geregelt“, sagt Keimes. „In den Herbst- und in den Osterferien ist jeweils eine Woche offen.“ Gleich zu Beginn des neuen Schuljahres, so Keimes weiter, würde der Bedarf nach Ferienbetreuung bei den Eltern abgefragt. Keimes: „Wenn nur zwei Wochen Betreuung in den Ferien erforderlich sind, dann ist auch nur zwei Wochen geöffnet.“

So war es auch in der Grundschule im Grüngürtel. Gisela Penugaow: „Bei uns wurde die dritte Ferienwoche von den Eltern nicht nachgefragt. Deswegen hatten wir auch nur zwei Wochen Ferienprogramm angeboten.“ Dirk Keimes ergänzt: „Wir können sagen, dass die Eltern sich grundsätzlich gut auf die Ferienzeiten einstellen. Wir haben noch nie ein Problem gehabt, dass Kinder nicht versorgt waren.“

Für Uli Lennartz, Geschäftsführer vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), der Träger von rund 30 Offenen Ganztagsgrundschulen ist, ist auch der Wunsch der Eltern entscheidend. „Wenn es in einem Stadtteil zwei Offene Ganztagsschulen gibt“, so Lennartz, „versuchen wir es so zu regeln, dass in der einen Einrichtung die ersten drei Wochen geöffnet ist und in der anderen die letzten drei Ferienwochen.

Damit haben wir bis jetzt auch gute Erfahrungen gemacht.“ Es gäbe, so Lennartz weiter, immer wieder Nachfragen von Eltern, die für die Ferien noch einen Betreuungsplatz suchen würden. Lennartz: „Wenn es irgendwie möglich ist, versuchen wir auch zu helfen. Das geht aber natürlich nur, wenn noch Plätze in einer der Gruppen frei sind.“ Grundsätzlich, so Lennartz weiter, sei man aber auch mit den anderen Trägern der Offenen Ganztagsgrundschulen gut vernetzt. „Wir wissen schon, wo es in Düren noch freie Plätze an Ferienangeboten gibt und vermitteln dann weiter.“

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