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„Offline-Shopping“: Abends war die Stadt leer

Von: kin
Letzte Aktualisierung:

Düren. „Tagsüber war die Stadt ziemlich voll, abends war es dagegen eher ruhig. Das ‚Offline-Shopping‘ war nicht so, wie wir es erhofft hatten.“ Ulf Minartz, Inhaber des gleichnamigen Modegeschäfts in der Dürener City, hat Recht.

Am Freitagabend ist die Innenstadt leer, nur wenige Menschen sind zum abendlichen Shoppen in die City gekommen. „Trotzdem war die Aktion wichtig und richtig“, sagt Dr. Stephan Thomas vom Schuhhaus Habrichs. „Wir hatten auch eigentlich durchgängig zu tun, auch wenn wir uns natürlich abends mehr Kunden gewünscht hätten.“ Vielleicht, so Thomas weiter, sei aber auch einfach der Freitag nach einem Feiertag nicht der richtige Termin für das Offline-Shopping gewesen. Immerhin, so der Geschäftsmann, seien auch Kunden von auswärts da gewesen. „Und das wollten wir ja mit der Aktion erreichen.“

Auch City-Manager Wilhelm Streb glaubt, dass das Offline-Shopping eine gute Sache war. „Besonders erfreulich war, dass dieser Einkaufsabend wirklich eine Gemeinschsftaktion der Geschäftsleute war.“ Früher, so Streb weiter, hätte Einzelhandel auch einzeln handeln bedeutet. „Aber heute müssen die Händler andere Wege gehen“, so der City-Manager.

Wilhelm Streb ist überzeugt, dass das Offline-Shopping und die vielen „I love Düren“-Sticker, die am Freitag in den Geschäften verteilt worden sind, können helfen, das Image der Stadt zu verbessern. „Und das ist ja auch genau das, was Harald Heinz im Masterplan gefordert hat: Düren mit etwas liebevolleren Augen sehen.“

Grundsätzlich ist Streb sicher, dass sich Düren gut als Einkaufsstadt positionieren kann. „In der Kölnstraße sind mittlerweile wieder alle Ladenlokale belegt. In der Zehnthofstraße gibt es ein neues, sehr hochwertiges Modegeschäft. Und auch für die ehemalige Schlecker-Filiale am Markt haben wir inzwischen Interessenten.“ Dass die ehemalige s‘Oliver-Filiale immer noch leer stehen würde, nannte Streb einen Sonderfall. „Es hat sich jemand diese Immobilie vom Eigentümer sechs Monate freihalten lassen und sie dann doch nicht genommen. Das macht es natürlich für einen Vermieter schwer.“

Auch der City-Manager hält eine Wiederholung des „Offline-Shoppings“ für denkbar. „Vermutlich aber nicht mehr in diesem Jahr“, sagt er. „Aber das müssen wir sehen.“ Es gäbe schon Ideen, bei einem nächsten „Offline-Shopping“ für die Kunden einen zusätzlichen Anreiz zu schaffen. „Etwa durch eine große Modenschau, an der sich verschiedene Geschäfte beteiligen.“

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