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Offenes Ohr für Sorgen und Nöte

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Ulla Struve von der Evangelischen Gemeinde (links) und die Frauenärztin Dr. Jagidar Kesdogan, die Zeit und Wissen an Frauen türkischer Abstammung mit dem Projekt „Von Frau zu Frau” schenkt. Foto: Jana Peterhoff

Düren. Kann ich als junge Frau die Pille nehmen? Wie kann ich anders verhüten? Warum sind die Vorsorgeuntersuchungen wichtig? Diese und andere frauen- und familienrelevanten Fragen beschäftigten eine Vielzahl Frauen türkischer Abstammung bei der ersten von vielen geplanten Veranstaltungen der neuen Reihe „Von Frau zu Frau”.

Die neue Aufklärungsveranstaltung der Evangelischen Gemeinde fand im Nachbarschaftstreff Düren-Nord (Neue Jülicher Straße 22) statt und stieß auf großes Interesse. Diese Adresse wird demnächst die Anlaufstelle für Frauen, die in einer angenehmen, vertrauensvollen Atmosphäre, ein Nachbarschaftstreffen eben, zu medizinischen Themen in türkischer Sprache von Fachkräften informiert werden und diesen ihre persönlichen Fragen stellen können.

Schndell gehandelt

Die Idee zu einer Reihe Informationsmaßnahmen in dieser Form wurde in der Frauenarztpraxis der Dr. Jadigar Kesdogan geboren. Statt Einzelgespräche mit Patientinnen zu Frauenthemen zu führen und angesichts des vorhandenen Aufklärungsbedarfs wollte die engagierte Ärztin ein größeres Publikum erreichen, um ihm ihr Fachwissen zu vermitteln. Mit diesem Anliegen stieß sie bei Ulla Struve, Leiterin des Nachbarschaftstreffs der Evangelischen Gemeinde zu Düren, auf ein offenes Ohr. Beide Frauen haben schnell gehandelt.

Weitere Veranstaltungen

Dr. Jadigar Kesdogan informierte beim ersten Treffen über die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchungen und stellte Verhütungsmethoden vor. Andere gynäkologische Themen sind geplant. In diesem Jahr sind Gesundheitsthemen, die auch Familienmitglieder betreffen, vorgesehen - zum Beispiel „Erste Hilfe im Kinderzimmer” oder „ Sofortmaßnahme bei einem Schlaganfall?”.

Die Sozialpädagogin Ulla Struve freut sich wenn solche Anregungen und Initiativen aus der Bevölkerung kommen. Es ist wichtig, sind sich beide Damen sicher, Frauen zu stärken und auf die Bildung der kommenden Generationen zu achten.
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