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„Odyssee Dance Theatre“ überzeugt im Haus der Stadt

Von: amw
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John Travolta? - Nein, Eldon Johnson vom „Odyssee Dance Theatre“ lässt hier die Frauenherzen höher schlagen. Foto. Anna-Maria Wagner

Düren. In Erwartung eines temperamentvollen und nostalgischen Tanzabends mit den Hits der Bee Gees waren zahlreiche Zuschauer ins Haus der Stadt geströmt. Unter den Outfits der Gäste blitzten hier und da pink funkelnde Pailletten-Schals hervor. Die 80er Jahre ließen grüßen. Mit „Dance Fever“ gastierte das junge Tanz-Ensemble „Odyssee Dance Theatre“ aus Salt Lake City im Haus der Stadt.

Was das Publikum erwartete, war jedoch weit, weit mehr als eine spritzige Revue zu „Staying alive“ oder „You should dancing“.

Im ersten Teil fragte sich wohl sogar der ein oder andere, wann denn endlich die Musik der Bee Gees kommt, und kam dabei in den Genuss eines Blumenstraußes an Musik- und Tanzstilen von Mozart bis in die Gegenwart. Heimlich, still und leise mischte Gründer, Choreograf und künstlerischer Leiter des Odyssee Dance Theatres zarte Ballett-Duette und klassische Soli in das Programm, das von Anfang an bezauberte.

Den Auftakt machte jedoch die „Reinemach-Crew“, die ohne Musik aber mit flammenden Rhythmen Bewegung brachten. Es folgte ein poetisch, geschmeidiger Paartanz zu der Musik von Ludwig van Beethoven. Tänzerin Dayna Marshall und ihr Partner Eldon Johnson schienen aus einem Guss, so perfekt war der akrobatisch ausgefeilte Tanz auf die beiden abgestimmt.

Den Abschluss des ersten Teils machte eine bizarre und elektrisierende Collage „Into the light“ mit Musik von Moby, Radio Mentale, Vivaldi, Max Richter und anderen. In einem einzigen Stück versammelte Choreograf Christian Denice alle Tanz- und Musikarten, die sich die Zuschauer zur vorstellen konnten. Atemlos verfolgten sie den verzweifelten Versuch einer Tänzerin, ans Licht zu kommen.

Auf Disco-Mukke der 80er musste bis nach der Pause gewartet werden. Endlich hing dann doch die Disco-Kugel an der Decke und die Tänzerinnen und Tänzer rockten das Haus der Stadt.

Immer wieder wurde man an John Travolta erinnert, der durch den Film „Saturday Night Fever“ bekannt geworden ist. Beglückt, berauscht, belustigt swingte das Dürener Publikum nach einer viel zu kurzen Zugabe schließlich nach Hause.

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