Nörvenich: Kanalgebühren sinken, Hundesteuer steigt

Von: oha
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Nörvenich. Die Bürger von Nörvenich werden künftig geringfügig mehr Steuern und Gebühren an die Gemeinde entrichten müssen.

Der Hauptausschuss setzte jetzt die entsprechenden Sätze einstimmig fest. Die Einnahmen fließen in den Doppelhaushalt für die Jahre 2011 und 2012. So wird die Grundsteuer B für Grundstücksbesitzer von 400 auf 412 Prozentpunkte angehoben. Die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Betriebe) bleibt hingegen bei 260 Prozentpunkten.

Hundehalter müssen künftig tiefer in die Tasche greifen. Für den ersten Hund werden 66 Euro fällig, bisher waren es 55,22 Euro. Der zweite Hund kostet künftig 81 Euro (vorher 67,49 Euro), der dritte Hund 96 Euro (79,76). Für den ersten Kampfhund muss sein Halter 462 Euro (vorher 386,53) zahlen, ab dem zweiten Kampfhund werden je Tier 660 Euro (552,19) fällig. In diesem Zusammenhang wies Bürgermeister Hans-Jürgen auf die laufende Hundezählung in der Gemeinde hin. Es wird erwartet, dass die Zahl der in Nörvenich gehaltenen Hunde durch die Zählung um 20 Prozent „steigen” wird. Für die Straßenreinigung per Maschine wird der Anlieger jetzt 1,68 Euro pro laufendem Meter zahlen müssen, muss per Hand gereinigt werden, sind es 8,52 Euro pro Meter.

Bei der Müllabfuhr werden die Bürger für ein 60-Liter-Gefäß eine Pauschale (inkl. 13 Leerungen) von 93,96 Euro zahlen müssen, für das 120-Liter-Gefäß 140,76 Euro, für das 240-Liter-Gefäß 281,16 Euro (inkl. 16 Entleerungen). Für jede weitere Entleerung werden je nach Tonnengröße 5,11, 8,87 oder 16,37 Euro fällig. Eine erfreuliche Mitteilung erhielten die Ausschussmitglieder: Die Abwassergebühren sinken. Die Schmutzwassergebühr wurde auf 3,70 Euro je Kubikmeter verbrauchtem Frischwasser festgesetzt (vorher 3,83 Euro), für die Ableitung des Niederschlagswassers werden 69 Cent je Quadratmeter versiegelter Fläche verlangt, zuvor waren es 70 Cent. In diesem Zusammenhang erfuhren die Kommunalpolitiker: Immer mehr Flächen in Nörvenich werden entsiegelt. Das spart Geld und nutzt zugleich der Umwelt.

Die Ausschussmitglieder erfuhren zudem, dass die Altkleider- und Glascontainer vom Standort Burgstraße, nahe der Schule, in die Dresdener Straße versetzt werden sollen. Zuletzt waren immer wieder Unverbesserliche in die Altkleidercontainer geklettert, um sie nach Brauchbarem zu durchsuchen. Was nicht mehr verwertbar erschien, ließen sie dann einfach auf dem Boden rund um die Sammelcontainer liegen. An neuen Standort sollen die Container mehr im Blickfeld von Anwohnern liegen.
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