Nideggens Müll landet in einem anderen Wagen

Von: Anneliese Lauscher
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In der Stadt Linnich sammeln Mitglieder des SC Ederen mit der RegioEntsorgung das Altpapier in ihrem Stadtteil ein. Auch in Nideggen werden die Vereine weiter sammeln können. Foto: Otto Jonel
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Die Vertreter der RegioEntsorgung, Bürgermeisterin Göckemeyer (2. von links) und Kämmerer Marco Dederichs (rechts) blicken optimistisch der Zusammenarbeit entgegen. Foto: Anneliese Lauscher

Nideggen. Die RegioEntsorgung kommt nach Nideggen. Nach einem Ratsbeschluss vom 21. Oktober wird dieses Kommunalunternehmen ab dem neuen Jahr für die Müllsammlung und Abfallentsorgung im Stadtgebiet zuständig sein.

„Wir sind dem Zweckverband RegioEntsorgung beigetreten, weil wir dies im Sinne der interkommunalen Zusammenarbeit für sinnvoll halten; wir glauben, damit den Bedürfnissen der Bürger mehr entgegen kommen zu können“, sagt Bürgermeisterin Margit Göckemeyer. Am Dienstag kamen Vertreter des Unternehmens mit dem Kämmerer und der Bürgermeisterin der Stadt Nideggen zusammen, um Fragen im Zusammenhang mit den Neuerungen zu beantworten.

Margit Göckemeyer erläuterte, der Stadtrat habe beschlossen, diesem Zweckverband beizutreten, anstatt erneut eine Ausschreibung für die Müllentsorgung vorzunehmen.

Ulrich Reuter, der Vorstand der RegioEntsorgung, stellte das Unternehmen vor, das bisher in 13 Städten und Gemeinden der Region Aachen/Düren tätig ist: 120 Mitarbeiter hat die RegioEntsorgung, 26 Abfallsammelfahrzeuge fahren jährlich 800.000 Kilometer, um den Müll von über 356.000 Einwohnern zu entsorgen; rund 32.000 Tonnen Altpapier fallen jährlich an.

Die Kommunen sind im Wirtschaftsbeirat des Entsorgungsverbands vertreten, sie entsenden je fünf Ratsmitglieder; der Beirat kann Empfehlungen aussprechen.

„Wir rechnen messerscharf ab“, betonte Ulrich Reuter, „wir legen großen Wert auf Transparenz, die Nideggener Bürger bezahlen nur, was in Nideggen verursacht wurde.“

Stephanie Pfeifer, zuständig für Unternehmenskommunikation, wies darauf hin, dass für Altpapier bessere Preise erzielt werden können, da im Zweckverband wesentlich höhere Mengen zusammenkommen. „Wir sind in der Lage, Vereine an der Papiersammlung zu beteiligen, diese Termine werden samstags sein“, vervollständigte Ulrich Reuter das Angebot.

Man sei sich bewusst, dass man in der Eifel eine völlig andere Infrastruktur vorfinde als beispielsweise in Alsdorf, sagte Rainer Lenzen, der stellvertretende Vorstand. „Wir haben mit der Tourenplanung schon begonnen und sind sicher, ab Januar die zuverlässige Abfuhr zu gewährleisten.“

An alle Grundstückseigentümer hat die RegioEntsorgung ein Schreiben versandt; sie informiert darüber, dass die neuen Tonnen im Lauf des Monats Dezember verteilt werden. Der bisherige Entsorger werde die alten Tonnen nach der letzten Leerung im Jahr 2014 abholen. Der neue Abfallkalender wird in den nächsten Wochen per Post zugestellt; er ist dann aber auch auf der Internetseite www.regioentsorgung.de zu finden.

Einen Sperrgut-Abholtermin gibt es für dieses Jahr noch bei der Stadt, wie bisher üblich. Im neuen Jahr kann man Sperrgut bei der RegioEntsorgung anmelden, per E-Mail oder per Telefon, dies wird dann in der Regel innerhalb vier Wochen abgeholt.

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