Nideggen setzt auf sprudelnde Einnahmen

Von: bugi
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Nideggen. Trotz aller finanziellen Hiobsbotschaften deutet sich mit dem am Donnerstag in den Rat eingebrachten Haushalt für 2014 erstmals ein Silberstreif am Horizont an. Zwar wird das Minus 2014 mit 1,1 Millionen Euro höher ausfallen, als zunächst gedacht, dennoch könnte die Grundsteuer B in den nächsten Jahren vielleicht doch nicht so dramatisch ansteigen. Der Grund für das Minus in 2014: Die Stadt nimmt weniger Gewerbesteuer ein, als vorgesehen.

Die Mindereinnahme liegt in diesem Jahr bei rund 200.000 Euro, wie Bürgermeisterin Margit Göckemeyer auf Anfrage betonte. Das hängt unter anderem auch damit zusammen, dass die Gewerbesteuer immer erst mit einer Verspätung von ein bis zwei Jahren abgerechnet wird, ein wirtschaftlicher Boom also immer erst zeitverzögert die kommunalen Kassen klingeln lässt. Dennoch: „Unter der Voraussetzung, dass wir die Einnahmen auch bei den Gebühren, zum Beispiel der Abwassergebühr, erzielen, kann im Endstadium die Grundsteuer B eventuell 100 Prozentpunkte niedriger ausfallen“, hofft Margit Göckemeyer, dass sich die Anhebung auch derzeit avisierte 990 Prozentpunkte doch noch vermeiden lässt.

Keine Einigung gab es in der Ratssitzung über die neue Satzung zu den Friedhofsgebühren. Die ist zur erneuten Beratung in den Haupt- und Finanzausschuss verschoben worden. Dort soll geklärt werden, ob und wie die Kommune auf das geänderte Bestattungsverhalten reagieren muss. Beratungsintensiver dürfte ein anderer Punkt sein: Insbesondere bei den Kosten für die Nutzung der Leichenhallen sind die Kosten geradezu explodiert.

Hier denkt man unter anderem darüber nach, ob eventuell Vereine die Hallen kostengünstiger betreiben könnten. Hierzu muss die Stadt Nideggen allerdings erst noch haushaltstechnische Fragen mit der Bezirksregierung abklären.

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