Nideggen: Parcours für Mountainbiker

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Nideggen. Im Jahr 2006 hatten die Grünen im Kreis beantragt, ein Mountainbike-Netz außerhalb des Nationalparks zu entwickeln.

Der Antrag erhielt die Zustimmung aller Fraktionen im Kreis und die grüne Idee fand in den Kreisen Euskirchen und Aachen, im Kreis Bitburg-Prüm und sogar in Belgien Anklang. Das bisher geplante Netz umfasst eine Strecke von 900 Kilometern, davon 200 Kilometer im Kreis Düren. Die Umsetzung des Projektes kann durch die Finanzierung mit EU-Fördermitteln erfolgen. Zur Abrundung der Strecke ist in jedem Kreis die Errichtung eines Mountainbike-Parcours vorgesehen.

Für den Kreis Düren sind vier verschiedene Standorte unter Abwägung der Vor- und Nachteile und der jeweiligen Eignung durch einen Gutachter geprüft worden. Drei der möglichen Standorte befinden sich auf dem Gebiet der Stadt Nideggen, einer in der Gemeinde Hürtgenwald. Nach Abwägung der gültigen Förderrichtlinien der EU hat sich der Standort im „Kurpark” Nideggen als am besten geeignet erwiesen, Zuschüsse bis zu 80 Prozent zur Umsetzung zu erhalten.

Eine Voraussetzung für die Umsetzung des Projektes des Kreises war aber, dass die Kommune dem Standort zustimmt. Nach dem es im letzten Jahr in Nideggen einen Beschluss für einen Standort in Schmidt gab, ließen sich die Ratsvertreter in der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses durch einen Vertreter des Kreises umstimmten und votierten mehrheitlich für den Standort im Kurpark. Auf einer Fläche im unteren Teil des völlig verwahrlosten Kurparks in Nideggen soll nun der Parcours für Mountainbiker errichtet werden. Eine Anbindung des Mountainbike-Parcours an weitere Radwege, die Nideggen berühren, ist leicht möglich.

„Für Nideggen bietet sich hier eine andere und attraktive Nutzung des Kurparks an, es wird eine neue touristische Zielgruppe angesprochen und der Aktivtourismus verstärkt”, so Gudrun Zentis, Fraktionsvorsitzende der Grünen in Nideggen. „Dieser Standort gilt aufgrund der Lage am Stadtzentrum, die Verkehrsanbindung mit drei Buslinien, öffentlichen Parkplätzen in unmittelbarer Nähe und der innerstädtisch schnell erreichbaren Gastronomie und den Einkaufsmöglichkeiten als besonders geeignet, mit EU-Mitteln finanziert zu werden.

Das touristische Dienstleistungszentrum und das Nationalparktor, die im ehemaligen Haus der Familie eingerichtet werden, kommen als Pluspunkte hinzu, ebenso die Jugendherberge, die neu in unmittelbarer Nähe entstehen soll”, so Zentis weiter.
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