Nideggen: Besucherzahlen im Nationalparktor rückläufig

Von: bugi
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Das NIdeggener Nationalparktor hat mit rückläufigen Besucherzahlen zu kämpfen – trotz der idyllischen Lage. Foto: Ulrich Laube

Nideggen/Heimbach. Die Besucherzahlen im Nideggener Nationalparktor sind weiter rückläufig. In den ersten drei Quartalen des Jahres 2013 haben 16.746 Besucher den Weg ins Nationalpark-Tor gefunden. Im Jahr zuvor waren es zum gleichen Zeitpunkt noch 19.201 Besucher, 2011 gar 27.563 Besucher.

Im Jahr 2012 hatte es insgesamt einen dramatischen Besucherrückgang gegeben: so verzeichnete man in Nideggen 10 000 Besucher weniger als im Vorjahr. Besser sehen die Zahlen am Nationalparktor in Heimbach aus. Bis einschließlich September wurden hier 52.316 Besucher gezählt, zum gleichen Zeitpunkt 2012 waren es 54.651 Besucher, während in 2011 insgesamt 53.606 Besucher verzeichnet wurden. Heimbach hat zudem erstmals überhaupt die 10.000er-Marke in einem Monat geknackt: im August wurden 10 836 Besucher gezählt. Die diesjährige Spitze lag in Nideggen bei gerade Mal 2243 Besuchern im September 2013.

Der entscheidende Unterschied: Im Gegensatz zu Heimbach profitiert das Nideggener Nationalpark-Tor – abseits der Altstadt im ehemaligen Haus der Familie gelegen – nicht von der Laufkundschaft in er Innenstadt.

Wegweiser für die Altstadt

Dem will der Verein Rureifel-Tourismus nun mit der Anbringung von Wegweisern in der Nideggener Altstadt begegnen. Die, so glaubt man, „könnten einen positiven Einfluss geben“, wenn der Mehrwert für die Besucher deutlich würde. So sollte zum Beispiel auf den kostenlosen Besuch der Ausstellung „Schatzkammer Natur“ und die vorhandene Gastronomie verwiesen werden. Ein entsprechender Antrag zur Finanzierung der Schilder bei der Nationalpark-Verwaltung ist bereits gestellt.

Der vielleicht entscheidendere Aspekt: Nach Erkenntnissen von Rureifel-Tourismus wird die Nationalpark-Ausstellung samt Kino und Geländemodell „derzeit nur selten von der Jugendherberge genutzt“. Das soll sich künftig ändern. „In Kooperation mit der Jugendherbergsleitung könnten attraktive Programme für Schulklassen erstellt werden. Insbesondere im Winter und bei schlechtem Wetter könnte das zu einer gewinnbringenden Erweiterung des Jugendherbergsangebotes werden“, betont man beim Verein Rureifel-Tourismus. Für Lehrer sollen dementsprechend unterrichtsvorbereitende Materialien erstellt werden.

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