Nideggen - Nicht nur klingende Leckerbissen serviert

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Nicht nur klingende Leckerbissen serviert

Von: Andreas Bongartz
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Veranstalteten ein Konzert für den guten Zweck: Marion Schoeller, Johannes Esser und Hub Nickel (r.) zusammen mit Jean Stollenwerk und Karl Berger vom Lions Club Kreuzau-Rureifel. Foto: Andreas Bongartz

Nideggen. Auch wenn der Himmel über Burg Nideggen bedeckt war, ließ es sich der Lions Club Kreuzau-Rureifel nicht nehmen, den kalendarischen Frühlingsanfang mit beschwingten Melodien einzuleiten. Das Hilfswerk hatte zu einem Matineekonzert in den Rittersaal von Burg Nideggen geladen, neben Auszügen aus Opern, Operetten und bekannten Konzertstücken wartete auf die Matineebesucher zudem ein leckeres Buffet.

Für das kulinarische Angebot zeichnete das Burgrestaurant verantwortlich, während das musikalische Menu alten Bekannten oblag: Die renommierte Sopranistin Marion Schoeller, den Leiter der Dürener Musikschule, Johannes Esser sowie den Holländer Hub Nickel kennen die Mitglieder und Freunde des Lions Clubs schon von den traditionellen Silvesterkonzerten des Vereins. Während es zum Jahreswechsel allerdings zumeist etwas besinnlicher zugeht, standen diese Mal fröhlichere Stücke im Vordergrund.

Klingender Dank

Erfreulich auch der Anlass des Konzerts: Mit der Veranstaltung sammelte der Lions Club für seine Hilfsprojekte in der Region. So engagiert sich der Verein unter anderem für die Paul-Gerhardt-Schule in Düren, im vergangenen Jahr konnte man rund 8000 Euro an die Schule spenden. Das Schulzentrum in Nideggen wird vom Hilfswerk bei der Einrichtung eines Lernstudios unterstützt. Den Erlös des Matineekonzertes beziffert Hermann-Josef Weingartz, der für die Organisation der Veranstaltung zuständig war, auf 2000 Euro. Für welche Maßnahme genau der Überschuss verwandt werden soll, steht noch nicht fest.

Ihr soziales Engagement wurde den rund 70 Besuchern des Konzerts aber bereits schon gedankt. Marion Schoeller, Johannes Esser und Hub Nickel präsentierten nämlich ein mehr als anspruchsvolles Konzert. Es gab bekannte Stücke von Mendelssohn-Bartholdy, Haydn, Antonin Dvorak und Vittorio Monti zu hören. Von letzterem intonierten Schoeller als Sopranistin, Esser am Piano und Nickel an der Trompete den berühmten „Czardas”. Als Zugabe wurde es dann ein wenig zeitgenössischer: Es erklang Andrew Lloyd Webbers Lied aus dem Phantom der Oper „Wishing you were somehow here again”.

Die Profimusiker ließen kaum Wünsche offen, das Zusammenspiel harmonierte, ob nun Schoeller und Esser als Duo musizierten, oder gemeinsam mit dem Trompeter Nickel. Dabei wusste Hub Nickel sowohl Akzente zu setzen, als sich auch zurück zu nehmen, um Marion Schoellers Stimme Raum zu lassen. Der Applaus des Publikums war dem Trio auf jeden Fall sicher.
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