Neujahrskonzert lässt Wände der Aula im Takt vibrieren

Von: wam
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Begeisterte beim Neujahrskonzert: das Symphonische Orchesters der Musikschule der Gemeinde Niederzier. Foto: wam

Niederzier. Die knapp 600 Besucher des ausverkauften Neujahrskonzertes des Symphonischen Orchesters der Musikschule der Gemeinde Niederzier staunten nicht schlecht, als die 41 Musiker unter der Leitung von Eva-Maria Gaul die Wände der Aula der Gesamtschule Niederzier-Merzenich mit imposanten Klängen zum Vibrieren brachten.

Das Neujahrskonzert war bereits das 16. in seiner Folge und ist seit vielen Jahren ein gesellschaftlich-festlicher Höhepunkt im kulturellen Leben der Gemeinde Niederzier. Das zeigte auch die absolut positive Resonanz, denn nach wenigen Stunden war das Konzert ausverkauft. Das Symphonische Orchester bot den Zuschauern ein anspruchsvolles und unterhaltsames Programm. Das Konzert begann mit einer Hommage an Richard Wagner anlässlich seines 200. Geburtstages.

Danach verweilte das Orchester noch ein wenig in der Klassik, zunächst mit einer Kurzfassung von Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“, um anschließend mit dem bekannten Kanon in D-Dur von Johann Pachelbel fortzufahren. Dabei demonstrierte das Orchester in seiner Interpretation des Kanons, wie fließend die Grenzen zwischen Klassik und modernerer Musik sind. In den darauf folgenden „World Greatest Hits“ schlugen die Musiker einen Weg ein, der die Grenzen wegwischte und ein Medley von Stücken aus aller Welt zauberte. Den ersten Teil beendete das Orchester mit einer enthusiastischen Ausführung der „Washington Post“ von John Philip de Sousa.

Nach der Pause eröffnete das Orchester das Konzert mit „Jurassic Park“ von John Williams. Das Besondere daran ist, dass mit „Jurassic Park“ vor 15 Jahren das erste Neujahrskonzert anfing und nur auf Wunsch einer Zuhörerin eingebaut wurde.

Auf einen persönlichen Wunsch von Bürgermeister Hermann Heuser wurde anschließend Peter Maffays „Nessaja“ gespielt. Das Stück wurde zudem von den Gesangsolisten Andrea von Ameln und Tommy Walter gesungen. Das Konzert endete in einem Feuerwerk der Melodien von Giuseppe Verdi und zuletzt mit einem Medley der schönsten Walzer von „Strauß und Co.“ Die Zuschauer quittierten das Neujahrskonzert 2014 in Niederzier mit stürmischem Beifall.

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