Düren - Neujahrsempfang: Über Kunst und Kultur, Kinder und offene Wunden

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Neujahrsempfang: Über Kunst und Kultur, Kinder und offene Wunden

Von: inla
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„Wir machen mit dem Museum nicht alles falsch“: Bürgermeister Paul Larue auf dem Neujahrsempfang der Stadt Düren. Foto: Ingo Latotzki
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Schausteller Jakob Schleifer spielte auf einer alten Kirmes-Orgel. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Das Hoesch-Museum war am Mittwoch voller Besucher, mehr als Gäste aus Verwaltungen, Wirtschaft und Parteien waren gekommen. Es wurde aber keine Ausstellung eröffnet, wenngleich es schon um eine Art Start ging. Die Stadt hatte zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen und Bürgermeister Paul Larue sprach etwa eine Stunde über das, was Düren seiner Ansicht nach ausmacht – und was es weiter ausmachen könnte.

Seine Ansprache war eine Mischung aus Rückblicken, um zu zeigen, was alles erreicht ist. Andererseits wies der Verwaltungschef aber auch darauf hin, welche Baustellen es in Düren noch gibt und welche Projekte anstehen.

Zu den laufenden Projekten gehört die Sanierung des Rathauses, die derzeit mit Millionenaufwand vorangetrieben wird. Weil in der Stadtverwaltung Arbeiter am Werk sind, fand der Neujahrsempfang im Museum statt. Der Bürgermeister nutzte dann auch die Gelegenheit, nochmals darauf hinzuweisen, wie wichtig die Erweiterung des Hauses war. „Das Museum strahlt aus, keine Frage, wir spielen in der Bundesliga.“

Wenn wie zuletzt hochkarätige Künstler wie Otto Piene und Heinz Mack zur Ausstellungseröffnung kämen, beweise das, „dass wir mit dem Museum nicht alles falsch machen“. Larue erinnerte an die so genannte Dürener Kulturmeile, auf deren Weg einige Einrichtungen mit Niveau lägen: Komm-Zentrum, Musikschule, VHS, Haus der Stadt mit Theater, öffentlicher Bücherei und Stadtarchiv. Viel würden diese Häuser auch für Kinder und Jugendliche bieten, die in Düren ohnehin einen hohen Stellenwert besäßen. „Jeder dritte Euro, den die Stadt ausgibt, kommt Kindern und Jugendlichen in irgendeiner Form zugute“, sagte Larue.

Beim Ausblick aufs Jahr erwähnte der Verwaltungsleiter, dass nicht nur Schultoiletten saniert werden sollen, sondern auch drei Kunstrasenplätze gebaut würden (Arnoldsweiler, Westkampfbahn, Niederau). Zwei weitere seien für 2014 geplant. Larue wies aber auch auf „offene Wunden“ der Stadt hin – in der Hoffnung, dass sie geschlossen werden können. Der Bürgermeister nannte die Entwicklung des Stadthallengrundstücks, des Bahnhofsumfeldes oder der westlichen Schützenstraße (das Areal gegenüber des Parkhauses). Möglichst noch vor dem nächsten Weihnachtsgeschäft soll die Fußgängerzone in der Kölnstraße ein neues Pflaster erhalten. An der Sanierung müssen sich freilich die Hauseigentümer – wie etwa in der Hirschgasse – finanziell beteiligen.

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