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Neues Pflaster rund um das Hoesch-Museum

Von: Ingo Latotzki
Letzte Aktualisierung:

Düren. Es bleibt dabei. Die Umgestaltung des Museumsvorplatzes soll 950.000 Euro kosten. „Uns ist es wichtig, dass die Grundkonzeption von Professor Kulka nicht verändert wird”, sagte CDU-Fraktionschef Karl-Albert Eßer am Dienstag im Rathaus.

Der mit den Planungen beauftragte renommierte Architekt hatte zuletzt ein Volumen von 1,15 Millionen veranschlagt. Dagegen sprachen sich CDU und FDP aus. Die Mehrkosten seien nicht zu vermitteln.

Die Umgestaltung des Platzes sieht in erster Linie ein Pflaster rund um das Gebäude vor. Der neue Bodenbelag zieht sich auch über die Poliusstraße, die hinter dem Haus liegt.

Das Pflaster wird allerdings nicht in der Wallstraße verlegt, an der das Papiermuseum liegt. „Das macht erst später Sinn”, sagte CDU-Politiker Eßer. In einigen Jahren stünde eine Sanierung des Papiermuseums an.

Das wird den Dürener Grünen kaum behagen. Die Umweltpartei will das Umfeld des Papiermuseums sofort in die Neugestaltung einbeziehen. Die Kulturausschussvorsitzende Verena Schloemer kann sich überdies vorstellen, vor dem Papiermuseum eine Außengastronomie anzubieten. Die läge im Schatten der Stadtmauer, die dann eine Abgrenzung zur stark befahrenen August-Klotz-Straße darstelle.

Auch die SPD vertrat die Ansicht, das Papiermuseum („èin Haus von Weltruf”) müsse in die Planung eingebunden werden. Eine von den Sozialdemokraten geforderte Sondersitzung des Stadtrates zu diesem Thema lehnte die CDU am Dienstag ab.

Allein die Pflasterung rund um das Museum wird etwa 450.000 Euro kosten. Eine neue Treppe für das Haus ist mit 65.000 Euro veranschlagt. „Viel Geld”, urteilte Vizebürgermeister Hubert Cremer (FDP). „Das sehe ich kritisch.”

Vor dem Haus wird es in der Hauptsache eine Rasenfläche, Bänke und Bäume geben., Außerdem ist eine Außengastronomie geplant.

Zunächst wird nicht der gesamte Museumsvorplatz umgestaltet. Der hintere Teil (Richtung Philippstor) wird nicht verändert, um Kosten zu sparen. In diesem Bereich wird auch der Weg nicht neu gepflastert.

„Wir wollen ein Museum für alle Bevölkerungsschichten”, sagte CDU-Fraktionschef Eßer. Das Haus solle durch die Umgestaltung als Einzelbau optisch hervorgehoben sein. Durch den sieben Millionen Euro teuren Anbau sei das Haus „stark aufgewertet” worden. Nun müsse sich auch das Umfeld entsprechend präsentieren.
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