Neues Kooperationsobjekt beim Sommerfest vorgestellt

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Bestaunen 250 Paar Schuhe: Wilfried Kohl (ZEW), Ulrich Koch (AWA Entsorgung GmbH) , Ulrich Reuter (RegioEntsorgung AöR), Landrat Wolfgang Spelthahn, Astrid Küpper (DGA) und Karl Rambadt (AWA Service GmbH).

Horm. Bei gutem Wetter fanden über 250 Paar „alte Schuhe“ den Weg zum Entsorgungs- und Logistikcenter in Horm (ELC Horm), wo das Sommerfest unter dem Motto „Alte-Schuhe-Tag“ stattfand.

Landrat Wolfgang Spelthahn, Verbandsvorsteher des Entsorgungszweckverbandes (ZEW), und Ulrich Koch, Geschäftsführer der AWA Entsorgung, begrüßten Vertreter aus Politik und Verwaltung. Beide stellten die Entsorgungsmöglichkeiten und ein neues Kooperationsprojekt vor, welches Ulrich Koch als ein „Leuchtturmprojekt zur Umsetzung der fünfstufigen Abfallhierarchie“ bezeichnete.

Preiswerter Hausrat

So gibt es seit Juli eine Kooperation mit der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung mbH (DGA). Die Mitarbeiter der DGA nehmen am Standort in Horm noch gebrauchsfähige Haushaltsgegenstände an und verkaufen diese, nach einer Aufbereitung in ihren Werkstätten, im Kaufhaus „Nutz und Nippes“. Das Sozialkaufhaus in der Friedrichstraße in Düren veräußert dort preiswert Hausrat aller Art und qualifiziert über diese Tätigkeit Mitarbeiter in Bildungsmaßnahmen.

Ulrich Koch berichtet weiter über die Optimierungen der Platzorganisation und die neue Beschilderung, die eine Nutzung und die Verkehrsführung verbessern sollen.

Zukunftscharakter

Landrat Wolfgang Spelthahn ging vor allem auf die nun bereits zehn Jahre bestehende Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Düren und dem Zweckverband Entsorgungsregion West ein. Auch er begrüßte die neue Kooperation mit der Dürener Gesellschaft für Arbeitsförderung und würdigte dies als ein „Nachhaltigkeits-Projekt mit Zukunftscharakter“.

Abschließend ging Ulrich Koch in seinen Ausführungen auf die geschätzte Menge von rund 415000 Paar alten Schuhen ein, die im Gebiet des Entsorgungszweckverbandes pro Jahr anfallen. Dies sei der Grund für eine getrennte Erfassung und Sammlung. Die Ware würde nach einer Sortierung an einen Verwerter gegeben, der selbst über eine große Anzahl an Second-Hand-Kaufhäuser verfügt und Ware, die hier nicht vermarktet werden kann, wird für den Export vorbereitet.

Vor Ort konnten sich die zahlreichen Besucher an diesem Tag viele Detailinformationen zur Verwertung von Alttextilien und Schuhen bei dem Stand der Abfallberatung abholen.

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