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Neues Güter-Terminal: Gutachten fast fertig

Von: oha
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Ein Güter-Terminal wie auf diesem Bild könnte irgendwann einmal an der Bahnlinie Aachen-Köln zwischen Merzenich und Arnoldsweiler entstehen. Foto: imago

Düren. In Bezug auf den geplanten Bau des Container-Terminals an der Bahnlinie Aachen-Köln zwischen Merzenich und Arnoldsweiler gibt es keine neuen Entwicklungen. Dies versicherte Investor Peter Nießen von der Rurtalbahn am Dienstag auf Anfrage. „Für mich ist das Thema aber weiter aktuell.“

Bürgermeister Paul Larue hielt sich zurück: „Offiziell gibt es noch gar kein konkretes Projekt. Im Rathaus ist dazu bisher keine einzige Unterlage eingetroffen.“ Natürlich seien Stadt und Kreis Düren bei Ansiedlungsprojekten nahe der Autobahn oder der Bahnlinie immer wieder gefragte Standorte. Doch besagtes Terminal sei bislang nicht konkretisiert worden.

Immerhin: Die Terminalvisionen haben die Stadt dazu veranlasst, selbst ein Gutachten in Auftrag zu geben, wie die Chancen für Logistikunternehmen insgesamt hier einzuschätzen sind. Larue: „Sind das nun Jobbringer, die die Region braucht, oder nicht? Wir wollen ja schließlich auch kein attraktives Projekt an uns vorbei ziehen lassen.“ Andererseits müssten auch die negativen Seiten untersucht werden: Belastungen für die Anwohner, die Notwendigkeit von Umgehungsstraßen.

Die Ergebnisse des Gutachtens werden voraussichtlich im Februar vorliegen. Larue: „Dann werden wir sie zunächst im Vorstand der Stadtverwaltung beraten, dann in der Fraktionsvorsitzenden-Konferenz.“ Weitere Schritte werden die Information der Ratsmitglieder sowie ein öffentlicher Vortrag der Untersuchungsergebnisse mit weiteren Fachleuten sein. „Die Vorgaben sind im Vorfeld mit allen abgestimmt worden, und daran halten wir uns“, versichert Heinz Mannheims von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Aber auch Mannheims weiß: Trotz Gutachtens werden noch viele Fragen offen bleiben, die erst einmal alle beantwortet werden wollen. Mannheims: „Das wird eben ein Abwägungsprozess.“

Vor Weihnachten hatte übrigens Niederziers Bürgermeister Hermann Heuser noch einmal das Gespräch mit Nießen und Landrat Wolfgang Spelthahn geführt. Dabei wurde endgültig klar: Das von Niederzier ins Spiel gebrachte Gelände im Gewerbegebiet Talbenden/Rurbenden ist für das Güterterminal ungeeignet und scheidet völlig aus. Die Bürgerinitiative gegen das Terminal will sich am 23. Januar erneut treffen und hat für Ende des Monats einen Gesprächstermin mit Larue vereinbart.

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