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Neuer Verein Rur-Musik-Perspektive gibt Dürener Bands ein Podium

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Die Band „Spiegelblick” scha
Die Band „Spiegelblick” schaffte es mit ihrem energiegeladenen Rock die Zuschauer bereits zu früher Stunde mitzureißen. Foto: Andreas Bongartz

Düren. Mit einem dröhnenden Feedback setzt die Band ein und gibt die Marschrichtung für den Rest des Abends vor: Es wird laut im Multikulti! Der neu gegründete Dürener Verein Rur-Musik-Perspektive Düren, kurz RMP, hat zu seinem zweiten Konzert eingeladen.

„Bandbreite - made in Düren” lautet das Motto der Veranstaltung und diese steht ganz im Zeichen der Rock-Musik.

Der härteren Spielart des Rocks wohlgemerkt, schon bei der ersten Band des Abends, der Gruppe „Spiegelblick” jaulen die elektrischen Gitarren und donnern die Drums, eine Klangkulisse, die mit den Bands „No Fear The Enemy” und „Down in December” noch einmal wesentlich dezibellastiger werden sollte.

Lediglich die Gruppe „Tideland” fällt mit Streicherunterstützung und eingängigeren, häufiger auch unverzerrten Tönen aus dem Rahmen. Als Ruhe vor dem Sturm weiß die junge Band jedoch zu begeistern.

„Tideland” wie auch die übrigen drei Gruppen kommen aus Düren. Die Förderung der heimischen Musiklandschaft hat sich der Verein RMP auf die Fahnen geschrieben. Harry Keymer, 1. Vorsitzender der im vergangenen Sommer gegründeten Initiative, kennt das Problem: „Ich habe selber jahrelang Musik gemacht, aber bis es einmal einen Auftritt in Düren gab, das hat gedauert.” An der Rur gebe es wenig Möglichkeiten für Bands aufzutreten und auch das Livemusik-Angebot sei „überschaubar.”

Dies will man mit RMP zukünftig ändern. Zwei Konzerte pro Jahr stehen für den Anfang auf dem Programm des Vereins. Die Veranstaltung am Wochenende war nach einem Abend mit Deutsch-Rock im vergangenen Jahr nun bereits die zweite seit der Gründung der Initiative, der bereits 14 Mitglieder angehören.Für „Bandbreite - made in Düren” bewarben sich 20 Dürener Gruppen bei RMP bewerben. Man musste sich zwar schließlich auf vier Bands beschränken, aber die Pläne von RMP gehen über das Konzert im Multikulti hinaus: Man will daran arbeiten ein Netzwerk für Bands aus Stadt und Kreis Düren zu etablieren.

Ein erster Schritt ist mit dem „Bandbreite”-Konzert bereits getan. Die Resonanz auf die Show am vergangenen Wochenende war gut, bereits zu früher Stunde fanden sich über 100 junge Zuschauer im Multikulti ein und das Trio „Spiegelblick” heizte ihnen mit energiegeladenem Rock ordentlich ein. „Ich will euch pogen sehen”, forderte Sänger und Gitarrist Maurice Ripp die Besucher zum genretypischen ruppigen Tanz auf. Und die ließen sich auch nicht lange bitten.

Wild ging es auch weiter: Mit „No Fear The Enemy” stand die jüngste Band des Abends auf der Bühne, zu hören gab es eine Mischung aus Rock und Punk. Mit Streicherunterstützung bot die Band „Tideland” eine willkommene Abwechslung, bevor „Down In December” mit ihrer Mischung aus Rock, Nu Metal und Crossover für das Grande Finale sorgten.
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