Neuer Shanty-Chor in Düren-Merken

Von: Sandra Kinkel
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Im Dürener Stadtteil Merken hat sich ein Shanty-Chor gegründet. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Die Bilanz kann sich sehen lassen: Der Shanty-Chor Merken ist erst rund 15 Monate alt, blickt aber auf 29 Proben und immerhin schon 13 Auftritte zurück. „Dass es so gut laufen würde“, sagt Wilfried Prescher, „hätte ich nicht gedacht.“ Wilfried Prescher macht zwar am liebsten Urlaub in den Bergen, Shantys findet er aber trotzdem toll.

„Die Seemannslieder", sagt er, „gehen ans Herz". „Ich finde das einfach herrlich. Und irgendwann habe ich dann die Idee gemacht, in Merken einen Shanty-Chor zu gründen.“ Wilfried Prescher hat alle seine Freunde und Bekannten zu einem ersten Treffen eingeladen. „13 Leute sind gekommen. Und ich wusste, dass Matthias Glasmacher ein erfahrener Sänger ist. Ihn habe ich gebeten, die Chorleitung zu nehmen. „Mit Peter Korst wurde zudem schnell auch ein Akkordeonist gefunden. „Unser Konzept ist aufgegangen“, sagt Wilfried Prescher. „Mittlerweile haben wir 22 Sänger. Und alle haben viel Spaß.“ Das bestätigt auch Karl-Albert Eßer, der von Anfang an beim Shanty-Chor Merken, mit von der Partie ist. „Ich kann gar nicht gut singen“, schmunzelt er, „ Aber es macht einfach wahnsinnigen Spaß. Stimmung und Atmosphäre sind einfach gut.“

Mindestens 50 Prozent der Shanty-Chor-Sänger, so Dirigent Matthias Glasmacher, hätten noch nie in einem Chor gesungen. „Wir haben aber auf der anderen Seite auch einige sehr gute Stimmen in unserem Chor. Mir ist es einfach wichtig, mit dem Gesang Freude zu vermitteln: den Sängern, aber auch denen, die uns zuhören. Und ich glaube, dass das gelingt.“

Die Männer des Shanty-Chores haben bisher bei verschiedenen Seniorennachmittagen gesungen, im Berufsförderungswerk und bei der Caritas. Für 2014 ist ein eigenes großes Konzert geplant – vielleicht gemeinsam mit dem Merkener Mandolinenclub. Matthias Glasmacher: „Dazu müssen wir aber unsere Repertoire noch ein bisschen ausbauen. Bis jetzt beherrschen wir um die 24 Lieder.“

Übrigens haben die Merkener Shanty-Sänger auch schon erste Kontakte nach Ostfriesland geknüpft. „Es gibt ein Merkener Ehepaar, das heute in Ostfriesland lebt und hier auch in einem Chor singt“, erzählt Wilfried Prescher. „Und mit denen würden wir gerne einmal gemeinsam auftreten.“ Erste Reisevorbereitungen hat es auch schon gegeben. „Einer unserer Chorsänger ist Busunternehmer“, schmunzelt Prescher. „Der hat schon zugesagt, uns kostenlos in den Norden zu fahren. Vielleicht klappt das im Sommer.“

Bis dahin gilt es aber, noch fleißig zu proben. Schließlich gibt es schon vier „Buchungen“ für den Shanty-Chor Merken. Außerdem ist ein Konzert im Seniorenheim geplant. Und dazu braucht es mindestens ein einstündiges Repertoire.

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