Düren - Neuer Kulturkalender „Spielzeit“ veröffentlicht

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Neuer Kulturkalender „Spielzeit“ veröffentlicht

Von: sj
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Die Mitarbeiter des Dürener Kulturbetriebs sowie Sponsoren und Unterstützer präsentieren die neue „Spielzeit“. Die Broschüre ist ab sofort im gesamten Stadtgebiet kostenlos erhältlich, beispielsweise an der Theaterkasse und an der Kulturtheke im Bürgerbüro. Foto: Stephan Johnen

Düren. Ein Blick hinein lohnt sich: Die Broschüre „Spielzeit“ gibt einen Vorgeschmack auf das, was in Düren bald auf die Bühne kommt. Und die Lektüre des städtischen Kulturkalenders allein ist beinahe schon ein abendfüllendes Programm. Auf 61 Seiten ermöglicht der Dürener Kulturbetrieb einen Blick auf die Spielzeit 2014/15.

Neben Glanzlichtern aus Oper, Operette und Ballett kommen in der Theatersaison 2014/15 Schauspiele, Literatur-Rezitationen, Liederabende, Revuen und Kabarett-Stücke auf die Bühnen der Stadt. „Ergänzt wird das städtische Programm von profilierten Reihen bewährter Kooperationspartner“, zeigte sich Bürgermeister Paul Larue bei der „Spielzeit“-Vorstellung erfreut. So haben beispielsweise Angebote des Grenzlandtheaters, der Kirchengemeinden, Schulen und Vereine ebenfalls ihren Weg in das Programmheft gefunden.

„Wir haben versucht, den Standard zu halten – quantitativ und qualitativ“, leitete Monika Rothmaier-Szudy, künstlerische Leiterin des Theaters im Haus der Stadt, die Vorstellung des Programms ein. Ein Abend im Theater bedeute für sie Lebensqualität – und die Auslastung des Hauses zeige, dass die Menschen in der Region gerne ins Dürener Theater kommen. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, setze das Theater weiter auf die Arbeit mit Jugendlichen. Die künstlerische Leiterin ist zuversichtlich, dass das Theater-Projekt „Ernas Erben“ fortgeführt werden kann.

Programmatisch setzt das Theater auf eine abwechslungsreiche Mischung. „Vor allem sind viele prominente Künstler im Haus der Stadt zu erleben“, rührt die künstlerische Leiterin die Werbetrommel für Veranstaltungen mit Joachim Król am 27. November, Konrad Beikircher am 22. Januar, Katharina Thalbach am 26. Februar und Manfred Lütz am 10. März. Weil die Resonanz bei den Theatergästen besonders gut ist, stehe auch die ein oder andere zusätzliche Gala auf dem Programm.

Auch die Konzerte der Cappella Villa Duria sind integraler Bestandteil des städtischen Kulturlebens und des Kulturkalenders. Das Eröffnungskonzert am Mittwoch, 20. August, gestaltet ab 19.30 Uhr die Pianistin Anarita Hitaj im Saal der Evangelischen Gemeinde zu Düren. Unterrichtet wird sie vom Langerweher Klavierpädagogen Heribert Koch. „Wir geben talentierten jungen Menschen die Möglichkeit, sich auf dem Podium zu präsentieren“, unterstrich Cappella-Leiter Johannes Esser die Bedeutung dieses Konzertformats. Als weitere Beispiele für die Vielschichtigkeit des Programms nannte er das „schon traditionelle“ karnevalistische Konzert zur Sessionseröffnung am 11. November im Haus der Stadt sowie die Aufführung von Johannes Brahms „Ein Deutsches Requiem“ am 16. November, 19 Uhr in der Marienkirche, zum Gedenken an die Zerstörung der Stadt Düren am 16. November 1944.

Die Musikschule der Stadt setzt ihre Reihe der „Montagskonzerte“ fort. Im Haus der Stadt präsentieren Schüler, Ensembles und Orchester der verschiedenen Fachbereiche ihr Können, erklärte Leiterin Andrea Nolte. Für den 1. März ist es gelungen, den Landeswettbewerb NRW zum Deutschen Akkordeonmusikpreis nach Düren zu holen. Nach ganztägigen Wertungsspielen findet das Abschlusskonzert im Haus der Stadt statt. Die Tageskarte kostet fünf Euro.

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