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Neuer Anlauf für Nideggens Bürgerbus

Von: bugi
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Nideggen. Zum neuen Jahr will die Stadt Nideggen ein Projekt in Angriff nehmen, das schon seit Jahren auf der Tagesordnung steht: die Einrichtung eines Bürgerbusses.

Bürgermeisterin Margit Göckemeyer hat für die Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Tourismus am kommenden Dienstag (19 Uhr in der Begegnungsstätte) einen Verfahrensplan vorgelegt, nach dem das Projekt Bürgerbus schon bald Fahrt aufnehmen könnte.

So soll zunächst in einer Bürgerbefragung der Bedarf für die einzurichtenden Linien zwischen den Ortsteilen und der Kernstadt festgestellt werden - verbunden mit der Abfrage, sich ehrenamtlich in einem noch zu gründenden Bürgerbusverein zu engagieren.

Stimmen Ausschuss und Anfang Februar der Stadtrat der Planung zu, könnte Mitte oder Ende Februar die Befragung bereits starten. Danach stünde dann unter Federführung der Verwaltung die Gründung des Bürgerbusvereins an. Stadt, Vorstand des Bürgerbusvereins und betroffene Verkehrsunternehmen sollen dann die Frage der Finanzierung klären und ein Konzept erstellen. Größtes Problem ist dabei die Frage der Finanzierung. Die Stadt selbst kann ein eventuelles Defizit des Bürgerbusses nicht übernehmen.

Zwar gibt es Zuschüsse für die Anschaffung eines Bürgerbusses und einen jährlichen Organisationszuschuss der Bezirksregierung in Höhe von 5000 Euro - das dürfte aber die Kosten vermutlich nicht decken. Schon seit Jahren gibt es Initiativen, die Ortsteile über einen Bürgerbus besser an die Stadt anzubinden.

So hatte zum Beispiel die SPD immer wieder entsprechende Anträge gestellt. SPD-Fraktionsvorsitzender Wolf Dieter Keß bemängelte stets fehlende Querverbindungen innerhalb des Stadtgebietes, eine zu geringe Taktung und fehlende Verbindungen am Wochenende.

Zuletzt war im August die Fraktion „Menschen für Nideggen” vorgeprescht und wollte probeweise in Eigenregie einen Bürgerbus an zwei Werktagen auf drei Strecken einsetzen. Der Probelauf war noch vor der ersten Fahrt an rechtlichen Hürden gescheitert.
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