Neue Trauerhalle mit Columbarium: 120 Gäste bei Grundsteinlegung

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Hans-Otto von Danwitz, der katholische Pfarrer von St. Lukas, wirkte bei der Grundsteinlegung zur neuen Trauerhalle mit Columbarium der Evangelischen Gemeinde mit.

Düren. „Herzlich willkommen in unserer neuen Trauerhalle mit Columbarium der Evangelischen Gemeinde zu Düren“, griff Pfarrer Dr. Dirk Christian Siedler der Zeit voraus und löste den Gag gleich auf: „Wegen des herrlichen Wetters haben wir das Dach geöffnet und die Wände beiseite geschoben.“

Damit stimmte das Bild wieder, denn die rund 120 Gäste an der Kölnstraße standen auf der frisch gegossenen Bodenplatte neben dem Evangelischen Friedhof, in die der Grundstein eingelassen werden sollte.

Der Stahlzylinder

Bevor es soweit war, präparierten Dr. Siedler und der Präses des Presbyteriums Stephan Schmidtlein einen Stahlzylinder, der in den Grundstein eingemauert wurde. Neben der offiziellen Urkunde gaben sie unter anderem einen aktuellen Gemeindebrief, eine Lokalzeitung vom Tage, Fotos aller bekannten Gebäude, die früher auf dem heutigen Bauplatz standen, und nicht zuletzt eine Liste der bisherigen Spender für den Bau ein. Die war übrigens kurz vor dem feierlichen Akt noch einmal aktualisiert worden, weil an Ort und Stelle noch einige Spenden gemacht worden waren, nach denen die angestrebte Spendensumme von 100.000 Euro nicht mehr weit entfernt ist.

Ehe das Loch dann wirklich verfüllt war, mussten die Handwerker gleich zwei große Portionen Beton anrühren, die Dr. Siedler, Stephan Schmidtlein, der katholische Pfarrer von St. Lukas, Hans-Otto von Danwitz, Bürgermeister Paul Larue, Jochen Schoeller als Vorsitzender des Fördervereins Evangelischer Friedhof, Architekt Wolfgang Zelck und Baukirchmeisterin Stephanie Krafft fachmännisch verteilten.

Mit dem Bau der Trauerhalle und des Columbariums reagiert die evangelische Gemeinde auf veränderte Wünsche in der Bestattungskultur, insbesondere nach pflegearmen Beisetzungsmöglichkeiten.

Bis 2015 sollen hier neben einer Trauerhalle für 40 bis 60 Personen auch 400 Fächer für Urnen entstehen.

Die Trauerhalle und das Columbarium sollen dann Mitgliedern aller Religionen für religiöse Beisetzungen offenstehen.

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