Neue Tankstelle für „Grünen Strom”

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Heimbach. Ein neues Auto stößt fasst immer auf Interesse. Wenn es auch noch ein Elektroauto ist, möchte man sofort eine Runde damit drehen. So auch der Euskirchener Landrat Günter Rosenke, der mit Heimbachs Bürgermeister Bert Züll den neuen Mitsubishi iMiEV ausprobieren wollte.

Nach der Probefahrt mit Landrat Rosenke, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Energie Nordeifel Kall (ene) ist, war Züll sichtlich angetan von dem Flitzer: „Bis zum Tempo 70 hört man keine Fahrgeräusche.”

Die „ene” hatte nach Heimbach eingeladen, wo die Schnellladesäule am Eingang des Großparkplatzes „An der Laag” in der Ortsmitte steht. Dem Eintritt in ein neues Mobilitätszeitalter wohnten neben Rosenke und Züll der stellvertretende Dürener Kreisdezernent Walter Weinberger, ene-Geschäftsführer Dieter Hinze und Vertriebsleiter Markus Böhm sowie Bürgermeister Herbert Radermacher aus Kall, wo die ene ihren Hauptgeschäftssitz hat, bei.

Den 1100 Kilo schweren Mitsubishi (Listenpreis: 34.390 Euro) stellt die ene künftig der Gemeinde Kall und der Stadt Heimbach im Wechsel zur Verfügung, um die neue Technik und Mobilitätskonzepte der Zukunft zu fördern. Das kleine Elektromobil hat eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h und 64 PS Leistung. Mit einer Batterieladung kommt man 150 Kilometer weit.

Der Wagen wird mit einem permanentmagnetisierten Elektro-Synchronmotor betrieben und kommt mit einem Ein-Gang-Getriebe aus. An haushaltsüblichen Schukosteckdosen ist das Auto in sechs Stunden aufgeladen, per Schnellladesystem sind nach 30 Minuten 80 Prozent der Kapazität da.

Die Fahrkosten sind verhältnismäßig günstig: Pro 100 Kilometer sind drei bis vier Euro fällig - weniger als bei vielen Benzin- oder Dieselfahrzeugen.

Allerdings haben die Ladesäulen noch einen gravierenden Nachteil: Nicht mehr als zwei Fahrzeuge können gleichzeitig „betankt” werden. Wenn die Säule belegt ist, muss man warten. Sollte sich die Technik durchsetzen, müssen dringend weitere Ladesäulen her.

An den Schnellladesäulen lassen sich nicht nur Elektroautos, sondern auch Elektrofahrräder laden. Als Anreiz für Neukunden bietet die ene für die ersten drei Monate eine unentgeltliche Aufladung an. Später wird verbrauchsabhängig abgerechnet. Jeder Kunde erhält eine Tankkarte, mit der alle Infos an den Stromlieferanten weitergeleitet werden.
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