Hürtgenwald - Neue Studie soll Gelände in Gey prüfen

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Neue Studie soll Gelände in Gey prüfen

Von: Margret Vallot
Letzte Aktualisierung:

Hürtgenwald. Um ein neues Gewerbegebiet in Gey und insbesondere um eine Machbarkeitsstudie für dieses Gewerbegebiet ging es bei der jüngsten Sitzung des Rates der Gemeinde Hürtgenwald.

Und was die Vertreter von SPD und Grünen rundweg ablehnten, wurde mit den Stimmen der Mehrheit (CDU und FDP) beschlossen.

Wollen Gemeinden ihre leeren Kassen füllen, dann müssen sie dafür sorgen, dass sich Firmen ansiedeln, die ihnen Gewerbesteuer zahlen. So versucht man in Hürtgenwald seit mindestens zehn Jahren, gute Voraussetzungen für Firmenansiedlungen zu schaffen. Nicht immer mit Erfolg.

Ein 13 Hektar großes Gelände befindet sich im Ortsteil Gey und ist im Flächennutzungsplan als Gewerbefläche ausgewiesen. Das „landschaftlich sehr reizvolle Gelände”, so Manfred Rogner von den Grünen, ist noch gänzlich unbebaut und soll es, so Rogner, auch bleiben. Deshalb stimmten die Grünen konsequent auch gegen die Machbarkeitsstudie.

Um die Zustimmung des Rates zur Anfertigung dieser Studie zu bekommen, hatte die Verwaltung eigens den Geschäftsführer der Agit, Ulrich Schirowski, in den Rat der Gemeinde eingeladen. Die Agit ist eine Wirtschaftsförderungs-GmbH mit Sitz in Aachen, die den Kreisen Düren, Euskirchen, Heinsberg und der Städteregion sowie der Stadt Aachen gehört. Sie hat schon oft für Firmentransfer von der RWTH Aachen aus in die Region gesorgt.

Schirowski bietet mit seiner Agit an, eine durch Brüssel geförderte Studie anfertigen zu lassen. 25.000 Euro wird die Studie maximal kosten, mit der geprüft wird, ob das Gelände in Gey für die Ansiedlung von Unternehmen, die besonders gut in einen ländlichen Raum passen, geeignet ist. 5000 Euro davon muss die Gemeinde maximal beisteuern.

Für die Sozialdemokraten, die sich aber schließlich zusammen mit den Grünen nicht durchsetzen konnten, meinte Heinz Kaumanns: Es sei nicht ersichtlich, warum Gey ausgesucht worden sei, Kleinhau sei doch eigentlich für Gewerbeflächen vorgesehen.

Außerdem seien schon genug Studien gemacht worden. Und wenn schon, dann sei es besser, das komplette Gemeindegebiet in den Fokus zu nehmen.
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