Neue Stromabgabe: Kleine müssen für Große mitzahlen

Von: oha
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Düren. Die Stromabnehmer aus der Region werden beim Blick auf die Rechnung für Januar eine neue Abgabe finden, die zusätzlich zum eigentlichen Strompreis erhoben wird.

Es geht um eine Umlage, die nach der „Stromnetzentgeltverordnung” erhoben wird.

Hintergrund der zusätzlichen Zahlung: Die Bundesnetzagentur will Großkunden entlasten, um sie auf dem Markt wettbewerbsfähiger zu machen. Industrieunternehmen, die im Jahr mehr als 7000 Benutzungsstunden oder einen Verbrauch von zehn Millionen Kilowattstunden Strom nachweisen können, werden seit Jahresbeginn von Netzentgelten befreit.

Die so entgangenen Einnahmen müssen von kleineren Betrieben und dem Endverbraucher aufgebracht werden. Jürgen Schulz von den Dürener Stadtwerke bezifferte am Mittwoch die Mehrausgaben für einen Durchschnittshaushalt mit dem Verbrauch von jährlich 3500 Kilowattstunden auf 6,30 Euro im Jahr.

Die „DN” erreichten am Mittwoch erste Proteste: „Man erlässt den Großen die Gebühren und holt sich das Geld von den Kleinen wieder”, hieß es.
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