Langerwehe - Neue Straße L 12n: Vorerst tut sich nichts

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Neue Straße L 12n: Vorerst tut sich nichts

Von: kin
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Dieter Reinartz, Astrid  Natus
Dieter Reinartz, Astrid Natus-Can und Bürgermeister Heinrich Göbbels (v.l.) hoffen, dass die L 12n bald gebaut wird. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. „Eigentlich hätten wir heute hier gerne gestanden, um die L 12 n endlich einzuweihen. Aber es tut sich nichts.” Astrid Natus-Can, CDU-Politikerin aus Langerwehe, zuckt die Achseln.

Nach ursprünglicher Planung des Landes Nordrhein-Westfalen sollte die Umgehungsstraße von Luchem, die gleichzeitig auch als Zubringer zum neuen Autobahnanschluss Langerwehe dienen soll, längst fertig sein. Bisher steht aber nur ein gründlich eingezäuntes Brückenbauwerk im Feld bei Langerwehe.

Natus-Can: „Und wie es aussieht, kann auch in diesem Jahr an der L 12n nicht weiter gebaut werden.” Der Grund ist einfach: Als nächste müsste für die neue Straße die zweite Brücke an der A 4 gebaut werden. „Die kostet rund drei Millionen Euro”, so Natus-Can. Im Landesplan zum Ausbau der Straßen stünden aber nur 1,9 Millionen Euro zur Verfügung. „Das ist zu wenig. Für mich ist das ein absolutes Possenspiel.”

Dabei braucht Langerwehe die neue Straße. Bürgermeister Heinrich Göbbels: „Wir warten dringend auf die L 12n, weil sie auch für die Weiterentwicklung unseres Gewerbegebietes sehr wichtig ist.” Derzeit, so der Bürgermeister weiter, bekomme man auch keine Auskünfte vom Landesverkehrsministerium. Göbbels: „Wir stehen in ständigem Kontakt mit dem Landesbetrieb Straßenbau. Und hier sind alle Planungen abgeschlossen, die notwendigen Genehmigungen liegen vor. Wenn das Geld kommt, kann endlich mit den Bauarbeiten begonnen werden.”

Astrid Natus-Can, Heinrich Göbbels und CDU-Fraktionsvorsitzender Dieter Reinartz fordern deswegen den neuen Verkehrsminister Harry Voigtsberger (SPD) auf, endlich die Mittel für die L 12n bereit zu stellen. Dieter Reinartz: „Und zwar noch in diesem Jahr. Es darf nicht passieren, dass die bisher bereit gestellten 1,9 Millionen Euro in andere Bauprojekte fließen.” Und Astrid Natus-Can ergänzt: „Es ist Eile geboten. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Bauzeit noch mindestens zwei Jahre beträgt. Aber scheinbar liegt Schilda in einem Feld bei Langerwehe im Kreis Düren.”

Die neue Straße kostet über 8 Millionen Euro

Bereits am 10. August 2010 ist der damalige NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) für den ersten Spatenstich für die L12 n in Langerwehe gewesen.

Die geplante Straße soll rund drei Kilometer lang werden und 8,14 Millionen Euro kosten.

Die neue Straße soll die Ortsdurchfahrt von Luchem um bis zu 60 Prozent vom Durchgangsverkehr entlasten. Die Planer schätzen, dass täglich 12.500 Fahrzeuge die L 12n nutzen werden.

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