Kreuzau - Neue Solardach-Webseite analysiert Kreuzau von oben

Neue Solardach-Webseite analysiert Kreuzau von oben

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Auf dem Schulzentrum in Kreuza
Auf dem Schulzentrum in Kreuzau wird, zur Freude von Bürgermeister Walter Ramm, schon Strom produziert. Foto: Margret Vallot

Kreuzau. Im Rathaus von Kreuzau ist jetzt das Solarpotenzial-Dachkataster vorgestellt worden. Hinter diesem Zungenbrecher verbirgt sich eine höchst sinnvolle Sache für Hausbesitzer, die Energie sparen wollen.

Auch Unternehmen und die Gemeinde können mit diesem Kataster kinderleicht ermitteln, wie viel Sonnenenergie auf die Dächer ihrer Gebäude fällt und wie viel Strom dementsprechend über eine Photovoltaik-Anlage produziert werden könnten.

Die Energiewende soll geschafft werden, und da kann das Solarpotenzial-Dachkataster nur hilfreich sein. Insbesondere Kreuzau möchte, so haben es Bürgermeister Walter Ramm und Baudezernent Siegfried Schmühl jedenfalls beteuert, sich fit machen für eine Zukunft mit preiswerter Energie. Massiv geholfen hat beim Kataster RWE Deutschland mit dem Förderprogramm „KEK Kommunales Energie Konzept”.

RWE, die Gemeinde Kreuzau und die Firma IP Syscon haben gemeinsam eine Solardach-Webseite erstellt, die mit wenigen Klicks anzeigt, wie gut sich ein bestimmtes Dach (Adresse eintragen) für eine Solaranlage eignet. Und dazu ist noch abzulesen, wie viel CO2 gespart wird.

In Kreuzau, so wurde ermittelt, sind über 450.000 Quadratmeter Dachfläche für die Nutzung durch eine Photovoltaik-Anlage geeignet. Bürgermeister Ramm würde sich freuen, wenn auch nur zehn Prozent des Potenzials ausgenutzt würden. Bisher sind es nur 2,6 Prozent. „Sicherlich ist eine zweistellige Zahl realistisch”, befand RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen.

Auf den 450.000 Quadratmetern könnten pro Jahr 55.000 Megawattstunden Strom erzeugt werden und rund 23.500 Tonnen CO2 eingespart werden. Unter http://www.kreuzau.de findet sich ein Button, über den sich jeder Bürger die Ergebnisse zu seinem Gebäude anzeigen lassen kann. Über eine Straßen- und Hausnummernsuche kann der Hauseigentümer oder ein Mieter an sein Gebäude zoomen und die Potenzialwerte abfragen. Wer mehr zum Betrieb und zur Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage auf seinem Dach erfahren will, kann einen Ertragsrechner über das Taschenrechner-Symbol bedienen. Dabei ist eine Ausgaben- und Einnahmenkalkulation, speziell für den Standort, auf Grundlage der errechneten Ergebnisse über 20 Jahre möglich. Der Clou: Die aktuelle Einspeisevergütung, der aktuelle Preis für Photovoltaik-Module, die Darlehenskonditionen und auch die Vergütung beim Eigenstromverbrauch werden dabei eingerechnet.
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