Gey - Neue Ortsumgehung ist ein Unfallschwerpunkt

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Neue Ortsumgehung ist ein Unfallschwerpunkt

Von: Margret Vallot
Letzte Aktualisierung:

Gey. Kaum ist die neue Ortsumgehung von Gey da, ist sie auch schon Unfallschwerpunkt. Mehrere Unfälle ereigneten sich dort innerhalb einer Woche. Diese sonderbare Unfallhäufung wurde schon in Hürtgenwald im Rat diskutiert, und obwohl das Rathaus für die neue Straße gar nicht zuständig ist, teilte Bürgermeister Axel Buch mit, er werde zur Abwehr von Gefahren Maßnahmen einleiten.

Einen Tag später, nämlich am Freitag, hat sich Buch bereits mit den zuständigen Herren vom Landesbetrieb Straßenbau und vom Straßenverkehrsamt vor Ort getroffen. Außerdem dabei: Geys Ortsvorsteher Helmut Rösseler und mehrere Polizeibeamte.

Gestern war die neue Straße erst genau eine Woche befahrbar. Sechs Leichtverletzte, zwei Schwerverletzte, ein Sachschaden in Höhe von geschätzten 32000 Euro und fünf nicht mehr fahrbereite Autos sind die Bilanz. Alle drei Unfälle haben eins gemeinsam: Die Unfallverursacher „sind relativ ortskundig”, wie Buch sagte. Desweiteren ist allen gemeinsam, „dass die Verursacher ungebremst in die Kreuzung gefahren sind, so als wäre die Kreuzung gar nicht da”.

Diese Beobachtungen haben Axel Buch und die Polizei folgern lassen, dass die Menschen sich einfach noch nicht an die neuen Gegebenheiten gewöhnt haben. Konsequenz: Es werden an den Unfallstellen rechts und links und zum Teil in der Mitte der Straße Baken aufgestellt. Unter die Stoppschilder, die seltsamerweise komplett ignoriert wurden, werden zusätzlich Blinkleuchten aufgestellt.

Die Unfälle sind an den beiden Kreuzungen passiert: B399/K29, (die Kreuzung, die man erreicht von Kufferath und Horm kommend) und auf der K31 (von Straß kommend). Dort werden jetzt zwei bis drei Monate lang die Baken und die Blinklichter stehen.

Am Freitag wurde angeblich auch die Frage diskutiert, ob mit der Straße selber etwas nicht stimmt. Doch die Fachleute meinten, die Straße sei korrekt gebaut, die Schilder korrekt platziert, die Straße entspreche haargenau den Richtlinien der Straßenverkehrsordnung. Es müsse weder ein Kreisverkehr gebaut werden, noch sei eine Ampelanlage dringend notwendig.

„Das muss sich jetzt einpendeln”, teilte auch Helmut Rösseler mit. Der Ortsvorsteher und Kämpfer für die Ortsumgehung appellierte an die Verkehrsteilnehmer, Stoppschilder, Vorfahrtsänderungen und Geschwindigkeitsbeschränkungen unbedingt zu beachten.

Seine Stellungnahme: „Ich bitte die Bürger von Gey, Straß, Horm und alle anderen Verkehrsteilnehmer, besonders auf das geänderte ´Gewohnheitsrecht´ auf der K31 und K29 zu achten und sich der neuen Verkehrssituation anzupassen.” Ungebremst über eine Kreuzung zu brettern, sei völlig unvernünftig und lebensgefährlich.
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