Neue Orgel lockt Hunderte in die Kirche

Von: Sandra Kinkel
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Es gab keinen Sitz- und kaum noch Stehplätze bei der Orgelweihe in Düren. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Parkplätze waren am Sonntagmorgen in der Innenstadt Mangelware. Besonders rund um die Annakirche parkten so viele Autos, als fiele Weihnachten, Ostern und die Eröffnung der Annaoktav auf einen Tag. In der Kirche gab es keinen Sitz- und kaum noch Stehplätze, fleißige Helfer schafften noch zusätzliche Klappstühle herbei.

Der Grund: die Orgelweihe in Dürens ältester Pfarrkirche mitten in der Stadt. Der Aachener Weihbischof Dr. Johannes Bündgens war gekommen, um die neue, rund 900.000 Euro teure Metzler-Orgel feierlich einzusegnen, Bürgermeister Paul Larue war mit von der Partie, der evangelische Pfarrer Dr. Dirk Chr. Siedler auch, und auch die beiden Schweizer Orgelbaumeister Andreas und Matthias Metzler, die mit ihren Mitarbeitern das eindrucksvolle Instrument seit Ende Januar aufgebaut und gestimmt haben, waren am Sonntag in der Annakirche.

„Wir freuen uns mit Ihnen allen über die neue Orgel”, so Weihbischof Bündgens bei seiner Begrüßung. Es sei ein guter Tag für die Orgeleinsegnung, so der Bischof. „Erstens wegen des Frühlingsanfangs. Zweitens weil heute vor 325 Jahren Johann Sebastian Bach geboren wurde und drittens weil heute der Misereor-Sonntag ist, und wir an diesem freudigen Tag auch die armen und benachteiligten Menschen nicht vergessen.” Ein Tag, auf den die Verantwortlichen in St. Anna von den ersten Planungen bis heute sechs Jahre gewartet haben.

Die Predigt von Dr. Johannes Bündgens, für die er übrigens im Anschluss spontanen Applaus der Gottesdienstbesucher bekam, war gleichsam eine freudige, fast schon fröhliche Rede und im besten Sinne ein leidenschaftliches Plädoyer für das neue Instrument, das sicherlich auch viele Kritiker hat.
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