Neue Mitte wird konkret

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Viel Grün säumt den zentralen Platz der Neuen Mitte, das ist auf der Skizze leicht zu erkennen. In der Mitte des Platzes wird ein Karree angelegt, mit sieben Bäumen, die zu einer gemeinsamen Krone zusammen wachsen sollen. Foto: Ottmar Hansen

Niederzier. Viele Bäume, die Schatten spenden, Platz zum gemütlichen Verweilen, Spielgeräte und im Mittelpunkt des Platzes ein symbolträchtiges Arrangement - die „Neue Mitte” von Niederzier nimmt Gestalt an. Wie berichtet gab es drei Architektenentwürfe, wie das neue Areal zwischen Oberzier und Niederzier gestaltet werden soll.

Das Aachener Architektenbüro von Professor Norbert Kloeters hatte daraufhin den Auftrag bekommen, aus diesen Vorschlägen das endgültige Konzept für den zentralen Platz in der Neuen Mitte zu entwickeln.

Dieses Konzept wurde am Donnerstagabend dem Gemeinderat vorgestellt. Die Politiker waren durchweg angetan von den Zeichnungen, so wurde der Entwurf einstimmig (die Grünen enthielten sich der Stimme) beschlossen. Jetzt kann es an die Umsetzung gehen.

Zentraler Punkt des Platzes wird ein Karree sein, das von kleinen Mauern eingefasst wird, auf denen jeweils die Namen der Niederzierer Ortsteile stehen. In diesem Viereck sollen sieben verschiedene Bäume gepflanzt werden - für jeden Ortsteil einen. Die Bäume werden so nahe beieinander stehen, dass sie später eine gemeinsame Krone bilden. Auch das ein Symbol für die zusammen wachsende Gemeinde.

„Der Platz ist relativ groß, dennoch soll hier eine besondere Atmosphäre geschaffen werden”, gab Professor Kloeters in seinem Vortrag die Richtung vor. Dies soll nicht zuletzt durch viel Grün erreicht werden. So wird der zentral Platz rundum durch Baumfelder eingegrenzt. Entlang der Straße durch Heckenfelder ergänzt. So sei zu verhindern, dass die Kinder unkontrolliert auf die Straße laufen, erläuterte Kloeters. Sitzgelegenheiten und Spielgeräte sollen dafür sorgen, dass man sich gerne auf diesem Platz aufhält.

Richtung Feld soll ein „Landschaftsbalkon” angelegt werden. Stufen, auf denen man sich niederlassen und den freien Blick in die Landschaft genießen könne, so Kloeters. Hier, am Wassergraben, soll es dann auch gastronomische Angebote geben. Welchen Bodenbelag die Fläche des Platzes erhalten soll, muss nun noch geklärt werden. Professor Kloeters plädierte für Klinker.
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