Düren - Neue Konzertsaison: Ungewohnte Musik in der Christuskirche

Neue Konzertsaison: Ungewohnte Musik in der Christuskirche

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Grenzen überwinden Kantor Stefan Iseke (rechts) und Jochen Hoffmann vom Förderverein „Musik in der Christuskirche“ im neuen Programm.
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Im Mittelpunkt der Musik in der Christuskirche steht bei vielen Konzerten die an Klangfarben reiche Steinmeyerorgel. Foto: Dietmar Engels

Düren. Überwiegend „grenzenlos“ ist die neue Reihe der Konzerte in der Dürener Christuskirche. „Dabei werden Ländergrenzen oder aber stilistische Grenzen gesprengt“, erläuterte Stefan Iseke, Kantor der Evangelischen Gemeinde, der das Programm mit Jochen Hoffmann, dem Vorsitzenden des Förderkreises „Musik in der Christuskirche“, vorstellte.

Los geht es am Samstag, 27. September, um 19 Uhr mit einen „Abrahamkonzert“, bei dem Klangbrücken zwischen den Kontinenten geschlagen werden. „Avram“ – untere diesem Namen präsentiert sich eine überraschende Formation virtuoser Musiker, die aus verschiedenen kulturellen und musikalischen Richtungen stammen und sich nach Abraham, dem Urvater dreier Weltreligionen, benannt haben.

Ganz eigener und bewegender Stil

Unter der künstlerischen Leitung der Sängerin Schirin Partowi entwickelt das Ensemble eine faszinierende Musik der Begegnung von jüdischer, christlicher und islamischer Tradition. Östliche und westliche, alte und neue Klangwelten ergeben einen ganz eigenen, neuen und bewegenden Stil.

Der Eintritt kostet zehn Euro, ermäßigt fünf Euro. Von Sonntag, 28. September, bis Sonntag, 6. Oktober, folgt in der Christuskirche der fünfte „Dürener Orgelherbst“, dessen Programm unsere Zeitung bereits vorstellte.

Zu seinem zehnjährigen Dienstjubiläum spielt Kantor Iseke (47)am Sonntag, 2. November, ab 18 Uhr Passacaglia und Fuge c-moll von J. S. Bach und die Litanies von J. Alain sowie weitere „Leib-und-Magen-Stücke“ Präludium und Fuge über B-A-C-H von F. Liszt, Prélude, Fugue et Variation von C. Franck und einiges mehr. Als besonderes „Bonbon“ schließt das Konzert mit einer Orgelfassung von E. Elgars Pomp and Circumstance – Military march Nr. 1 ab.

Am Mittwoch, 26. November, 19 Uhr, folgt das Konzert „Die Nacht ist vorgedrungen – Über das Leben und Dichten von Jochen Klepper“. Jochen Klepper (1903 bis 1942) ist durch seine vielen Gesangbuchlieder bekannt. Informationen zu Leben und Wirken des Komponisten wechseln sich mit Textrezitationen und Chor- und Orgelvertonungen seiner Lieder ab.

In der Adventsvesper am Sonntag, 13. Dezember, 18 Uhr, erklingen kunstvolle Motetten aus vier Jahrhunderten.

Argentinischen Tango gibt es am Sonntag, 18. Januar, 18 Uhr, im Haus der Evangelischen Gemeinde. In ihrem neuen Programm „Mi tango querido – Malena“ begeben sich Bettina Born (Akkordeon) und Wolfram Born (Piano) wieder auf eine musikalische Reise durch die Welt des argentinischen Tangos. Die Kompositionen erzählen vom Leben geschriebene Geschichten voller Sehnsucht und Leidenschaft.

„Die Geschichte von Bileam und seiner gottesfürchtigen Eselin“ heißt das Musical von Gerd-Peter Münden für Kinderchor und Instrumente, das am Samstag, 31. Januar, um 16 Uhr in der Christuskirche aufgeführt wird.

Bachwerke im Klezmerstil

Klezmer-Musik unter dem Titel „Dance of Joy – Das Bachprojekt“ erklingt am Sonntag, 1. März, 18 Uhr in der Christuskirche. Dabei fallen stilistische Grenzen, weil Musik von Johann Sebastian Bach auf Klezmer-Klänge trifft.

Es spielen Johannes Flamm (Klarinette und Saxofon), Johanna Schmidt (Violine und Viola), Alfred Kraus (Akkordeon) und Werner Lausche (Kontrabass). Stimmlich unterstützt werden die Musiker von der Kantorei der Evangelischen Gemeinde. Der Eintritt kostet zwölf Euro, Kinder haben freien Eintritt.

Klassiker neu arrangiert

„Working with the past“ ist das Klavierkonzert von Holger Mantey aus Lübeck am Sonntag, 22. März, um 18 Uhr im Haus der Evangelischen Gemeinde überschrieben. Zu hören sind außergewöhnliche Bearbeitungen von Werken von Mozart, Chopin und Gershwin sowie eigenen Kompositionen. Der Eintritt kostet zwölf Euro (Kinder frei).

Musikalisch und kulinarisch

Am Freitag, 29. Mai, ab 19 Uhr, gibt es in der Christuskirche und im Haus der Gemeinde eine Orgelnacht „Aus der neuen Welt“. Es werden drei musikalische und kulinarische Gänge aus Nord- und Südamerika und Australien serviert. Für die Verpflegung sorgt der Männerkochclub „Estragon“.

Ein ganz besonderes Konzert gibt die Kantorei der Evangelischen Gemeinde am Sonntag, 21. Juni, 18 Uhr, in der Christuskirche. Intoniert wird die 1996 uraufgeführte „Misatango“ für Mezzo-Sopran, gemischten Chor, Bandoneon, Klavier und Streichorchester des argentinischen Komponisten und Dirigenten Martín Palmeri (geboren 1965). In diesem Werk gelingt Martín Palmeri eine beeindruckende Stil-Synthese, er bedient sich musikalischer Elemente und stilistischer Merkmale des Tango, um das Ordinarium des Gottesdienstes innig und tief empfunden in Musik zu gießen. Der Eintritt kostet 20 Euro, ermäßigt 15 Euro.

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