Düren - Neue Internetseite für Menschen mit Migrationshintergrund geht online

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Neue Internetseite für Menschen mit Migrationshintergrund geht online

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
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Die Integrationsbeauftragte des Kreises Sibylle Haußmann, Ulrich Lennartz vom SkF, Winfried Simon von der Evangelischen Gemeinde und Sozialarbeiterin Anke Niederschulte (v.l.) vom Jugendmigrationsdienst sind stolz auf ihre neue Internetseite. Foto: Sandra Kinkel

Düren. Zehn Prozent aller Menschen im Kreis Düren sind Ausländer, und sogar knapp ein Drittel hat einen Migrationshintergrund. „Es gibt unzählige Vereine, Beratungsstellen und Hilfsangebote für Menschen mit Migrationshintergrund bei uns in Düren”, sagt Anke Niederschulte, Sozialarbeiterin beim Jugendmigrationsdienst des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF).

„Diese ganzen Angebote wollten wir einmal alle auf einer Internetseite zusammenfassen.” Seit März vergangenen Jahres arbeitet Anke Niederschulte mit Kollegen an der Erstellung der Website, finanziert wurde das Projekt mit Geldern aus dem Programm „Komm-In” des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

Auf der neuen Internetseite, die am 31. März online gehen wird, sollen die rund 45 Migrantenselbstorganisationen des Kreises Düren vertreten sein, aber auch die Telefonnummern und Adressen von sämtlichen Beratungsstellen für Menschen mit Migrationshintergrund, Termine von Sprach- und Integrationskursen vertreten sein. Außerdem sollen Begriffe aus dem Behördendeutsch wie „Hartz IV”, „Job-Com” oder Meldepflicht in einfachen Worten erklärt werden.

Anke Niederschulte: „Die Migrantenselbstorganisationen, die es hier im Kreis Düren gibt, bieten wirklich einen Querschnitt durch die ganze Welt. Und deswegen ist auch der Titel unserer Internetseite Die Welt zu Hause im Kreis Düren.” Von den 43 Migrantenvereinen machen derzeit nur zwölf bei der neuen Homepage mit, die anderen wurden in diesen Tagen erneut von Anke Niederschulte angeschrieben.

„Es gibt zwei Möglichkeiten”, so die Sozialarbeiterin. „Entweder die Migrantenvereine erteilen uns die Erlaubnis, ihre Kontaktdaten auf unserer Homepage zu veröffentlichen. Oder sie bekommen die Möglichkeit, im Rahmen unserer Seite eine eigene kleine Homepage zu veröffentlichen.”

Dass der Bedarf an genau so einer neuen Internetseite groß ist, davon sind Anke Niederschulte und ihre Kollegen überzeugt. Winfried Simon von der Evangelischen Gemeinde: „Es kommen immer wieder Nachfragen in diese Richtung. Und natürlich kann eine Internetseite ja auch viel aktueller sein als jeder Flyer.” Und Ulrich Lennartz, Geschäftsführer beim SkF, ergänzt: „Die Gewohnheiten der Menschen, sich über bestimmte Themen zu informieren, sind einfach ganz andere geworden. Das Internet spielt eine immer größere Rolle. Und dem tragen wir mit unserer Seite auch Rechnung.”

Wer Fragen, Anregungen oder Kritik zum neuen Internetauftritt hat, kann sich unter Telefon 02421/953829 direkt mit Anke Niederschulte in Verbindung setzen.
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