„Ne Stenkstivvel“: Herrliches Verwechslungsspiel

Von: kte
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„Stenkstivvel“ Jakob Stier (Wiljo Eilers) ist einfach nicht zu halten – für die Lachmuskulatur der Niederzierer galt gleiches. Foto: Kevin Teichmann

Niederzier. Fast ein ganzes Jahr voller Proben ist wieder vergangen. Das bedeutet für die Niederzierer, dass sie sich auf eine weitere Aufführung der Theatergruppe 95 Niederzier freuen durften. „Ne Stenkstivvel“ ist bereits die 19. Aufführung der Mundart-Schauspieler und brachte zur Premiere das restlos ausverkaufte Bürgerhaus zum Beben – so herzhaft musste das Publikum nämlich lachen.

Der Schwank in drei Akten wurde von neun Akteuren – allesamt Laiendarsteller – und mit der Unterstützung vieler freiwilliger Helfer auf die Bühne gebracht. Und auf dieser ging es rund. Wiljo Eilers spielte den „Stenkstivvel“ Jakob Stier und sorgte mit Mundart-Floskeln für Heiterkeit. Seine Verwandtschaft stößt Jakob Stier vor den Kopf und nimmt auch sonst kein Blatt vor den Mund. Kein Wunder, dass seine Nichten Monika (Ramona Morcinkowski) und Gertrud (Bärbel Hegi) nicht mehr bereit sind, ihren Onkel zu pflegen. Schließlich geht es ihnen doch eigentlich nur um das Geld des Stinkstiefels.

Kurzerhand wird die polnische Betreuung Radka (Liesel Wirtz) engagiert. So richtig warm wird der „Stenkstivvel“ anfangs nicht mit der Pflegekraft aus Osteuropa, außerdem tummeln sich diverse Bekannte von Jakob Stier in seiner Wohnung – ein herrliches Verwechslungsspiel ist programmiert und nimmt seinen Lauf. Letztlich klärt sich aber alles auf.

Besonders durften sich die Niederzierer über zwei neue Darstellerinnen aus dem Theaternachwuchs freuen: Anna-Lina Tamassia und Fabienne Weisweiler standen erstmals mit auf der großen Bühne. Gespannt sein darf man schon jetzt, was sich die Schauspielgruppe zu ihrem 20. Geburtstag im kommenden Jahr einfallen lassen wird. Mit Sicherheit wird es erneut ein Spektakel und ein Angriff auf die Lachmuskulatur der Zuschauer.

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