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Naturerlebnisse im Wald und im Garten

Von: Dietmar Engels
Letzte Aktualisierung:
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Elmar Farber, Leiter der Evangelischen Familienbildung, die Dozentinnen Kazue Farber und Nicole Kruppa und Fachbereichsleiterin Doris Unsleber stoßen mit Orangensaft auf den Erfolg der neuen Angebote an. Foto: de

Düren. Die Familienbildungsstätte im Haus der Evangelischen Gemeinde zu Düren weitet ihre Angebote im Bereich Waldpädagogik, Gärtnern und Kochen erheblich aus. Erklärtes Ziel ist es, insbesondere den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern mehr Wissen rund um die Natur und die Verarbeitung natürlicher Produkte zu vermitteln.

Speziell an Kindergärten, aber auch an private Gruppen, die zum Beispiel nach einer Aktion zum Kindergeburtstag Ausschau halten, wenden sich die „Wald- und Wiesen-Wonnen-Tage“. Es ist ein Angebot „auf Abruf“, also nicht an feste Termine gebunden. Die Referentin Nicole Kruppa steht auf Anfrage einen halben oder einen ganzen Tag (drei oder sechs Unterrichtsstunden) zur Verfügung, um mit Kindern und deren Begleitern den Wald mit allen Sinnen zu erkunden. Unter Telefon 02421/396012 kann man mit der Referentin einen Wunschtermin abstimmen und nähere Informationen erhalten. Die Gebühr für einen halben Tag beträgt 60 Euro.

Beliebte Waldgruppen

Schon seit 14 Jahren gibt es bei der Evangelischen Familienbildung Waldgruppen für Kinder von eineinhalb Jahren, aber auch größere Mädchen und Jungen. Der nächste Info-Treff für eine neue Waldgruppe findet am Samstag, 13. April, von 15 bis 17.15 Uhr statt. Der zwölfteilige Kurs, der jeweils dienstags von 15 bis 17.15 Uhr im Burgauer Wald über die Bühne geht, beginnt am 16. April. Im Herbst folgt eine weitere Gruppe.

Im Birgeler Wald sind die „Waldentdecker“ von vier bis sechs Jahren montags von 15 bis 17.15 Uhr unterwegs. Der nächste Kurs beginnt am 15. April. Ein vorbereitendes Treffen findet am 14. April von 15 bis 17.15 Uhr im Friesenhof in Kufferath statt.

In den Sommerferien finden am 23. Juli, 30. Juli, 6. August, 13. August, 20. August und 27. August Aktionen im Wald mit Doris Breuer statt.

Doris Breuer leitet auch die „Bohnen-Borretsch-Budel-Bande“, die Gartenerlebnisse für Kinder, Eltern und Großeltern beschert. In einem privaten Garten können Klein und Groß erleben, wie Obst und Gemüse wachsen, selbst ernten und probieren.

Die direkte Naturerfahrung steht im Vordergrund: Fühlen, Schmecker, Entdecken, Buddeln, Gießen und vieles mehr. Am 6. April beginnt eine neue Gruppe für Kinder im Grundschulalter und deren Väter (oder Großväter), am 11. April eine neue Gruppe für Kinder von vier bis sechs Jahren. Am 2. Mai startet eine neue Gruppe für Kinder von zwei und drei Jahren.

Es sind auch Ferienaktionen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Gartengruppen geplant. Näheres ist dem Programmplaner zu entnehmen, der kostenlos im Haus der Evangelischen Gemeinde, Wilhelm-Wester-Weg, und bei vielen öffentlichen Dienststellen erhältlich ist.

Erzieherinnen und Erzieher, die selbst mit Kindern im Wald aktiv werden wollen, haben die Möglichkeit, sich bei der Evangelischen Familienbildung entsprechend ausbilden zu lassen. Im Kurs „Waldpädagogik: In der Schöpfung zu Hause sein“, der am 15. und 16. März beginnt, sind noch einige Plätze frei. Weitere Kurse sind für den Sommer, im September und im Winter geplant.

Japanisch kochen lernen

Im Bereich Kochkurse hat die Evangelische Familienbildung ihr Angebot um etliche eintägige Kurse „Japanisch kochen“ aufgestockt. Sie werden von Kazue Farber geleitet, die aus Japan stammt. Man kann lernen, wie man Sushi fachgerecht zubereitet und wie man Familien- und Alltagsgereichte nach japanischem Vorbild zubereitet. Die Termine sind dem besagten Kursplaner zu entnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt jeweils 30 Euro plus fünf Euro Materialkosten.

Interessant für Familien sind die dreiteiligen Kurse „Eltern-Kind-Kochen (japanisch)“. Die Lehrgänge vermitteln den jungen und älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass auch ungewohntes Essen nicht nur super schmeckt, sondern dass es auch optische ein absolutes Highlight für Kinder sein kann. Es werden „Bento-Boxen“ (so etwas wie Frühstücksdosen) mit Leckereien wie zum Beispiel Reisbällchen gefüllt, die wie Tiere oder Comic-Figuren aussehen.

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