Nach Herzenslust stöbern und feilschen

Von: Dietmar Engels
Letzte Aktualisierung:
trodel_vor_bu
Zünftig ausstaffiert stellten das Programm des Trödelmarktes vor: Hardy Hellwig (Steuerausschuss), Bürgermeister Paul Larue, Hans Bert Cremer (Schaustellerverband), City-Manager Wilhelm Streb, Udo Lausberg (Schaustellerverband) und Platzmeister Achim Greiff (von links). Foto: D. Engels

Düren. Der lange Winter ist (hoffentlich) endgültig vorbei. Der Frühling liegt in der Luft. Da trifft es sich gut, dass am übernächsten Wochenende die erste große Freiluftveranstaltung über die Bühne geht: Der 37. Trödelmarkt lockt in die Innenstadt.

Drei Tage lang - von Samstag bis Montag, 27. bis 29 März - kann an rund 100 Ständen von professionellen Händlern und etwa 260 Ständen, die von Kindern bestückt werden, nach Herzenslust gestöbert und gefeilscht werden.

Der hohe Anteil von Amateuren ist ein besonderes Kennzeichen des Dürener Trödelmarktes, der wieder vom Verband Reisender Schausteller Düren in Zusammenarbiet mit den städtischen Stellen organisiert.

Interesse ungebrochen

Einen Kinder-Trödelmarkt in dieser Größenordnung gubt es weit und breit kein zweites Mal. Das Interesse daran ist ungebrochen, wie die lange Schlange bei der Vergabe der Plätze einmal mehr gezeigt hat. Einige wenige sind noch zu vergeben.

Interessenten müssen sich am Freitag, 26. März, bis 17 Uhr am Bürowagen auf dem Marktplatz einfinden. Eine Tageskarte kostet 12,50 Euro. Zugeteilt werden sämtliche Standplätze am Samstag ab 7 Uhr.

Dass der Dürener Trödelmarkt auch in Fachkreisen einen guten Ruf geniesst, kann man auch darn erkennen, dass die meisten Profis fast jedes Jahr dabei sind und auch lange Wege nicht scheuen. So kommt eine Händlerin aus Ostfriesland und ein Kollege aus Nürnberg.

Wirklich alte „Schätzchen” sind selten geworden, weil Nostalgisches seit Jahrzehnten reißenden Absatz findet und es kaum Nachschub gibt. Dennoch werden in Düren zum Beispiel schöne alte Möbel und Bücher aus früheren Jahrhunderten angeboten. Um den Besucherinnen und Besuchern ein buntes Bild zu bieten, sind seit etlichen Jahren auch Neuwaren erlaubt.

Die Marktfläche umfasst die gesamte engere Innenstadt. Die Kleine Zehnthofstraße und die Zehnthofstraße stehen allerdings nur am Sonntag zur Verfügung.

Etwas zu essen und zu trinken gibt es selbstverständlich auch in reicher Auswahl und für kleine Gäste stehen drei Karussells zur Verfügung. 22 Schausteller aus dem Dürener Raum sorgen für diese Angebote.

Der Erfolg der 37. Auflage des bunten Treibens steht und fällt natürlich mit dem Wetter. Die Verantwortlichen hoffen inständig, dass es frühlingshaft und trocken wird.

Verkaufszeiten täglich von 10 bis 20 Uhr

Der Trödelmarkt ist an den drei Veranstaltungstagen jeweils von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Die offzielle Eröffnung durch Bürgermeister Paul Larue findet am Samstag um 11 Uhr statt. Anschließend wählen Pressevertreter die Trödelmajestäten.

Die Parkhäuser in der Innenstadt sind am Veranstaltungswochenende jeweils bis 20 Uhr geöffnet. Wegen des für gewöhnlich großen Andrangs (bis zu 60.000 Besucher) empfiehlt es sich, nach Möglichkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Dürener Innenstadt zu kommen.

Der Wochenmarkt wird wegen des Trödelmarktes von Samstag, 27. März, auf Freitag, 26. März, vorverlegt.

Am Sonntag haben die Einzelhandelsgeschäfte wieder von 13 bis 18 Uhr geöffnet. Die Kombination zwischen Trödelmarkt und verkaufsoffenem Sonntag hat sich in den vergangenen Jahren bestens bewährt.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert