Muss Düren 4,5 Millionen mehr an den Kreis zahlen?

Von: inla
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Düren. Die Stadt wird womöglich im kommenden Jahr rund 4,5 Millionen Euro mehr an den Kreis Düren überweisen müssen. Nach vorläufigen Prognosen könnte die Kreisumlage von 61,5 auf 66 Millionen Euro steigen.

Der Kreis Düren erhebt diese Umlage von seinen Kommunen zur Finanzierung eigener Aufgaben. Düren ist dabei mit 45 Prozent der Gesamtsumme der größte Zahler. Dürens Kämmerer Harald Sievers sagte im Rat, er hoffe, dass der Kreis in seinem Haushalt noch Sparpotenzial erkenne und die Kreisumlage nicht so hoch ausfalle. Düren selbst habe in den vergangenen Jahren selbst erhebliche Sparbemühungen unternommen und strebe 2014 einen ausgeglichenen Haushalt an.

Ob es dazu kommt, ist unklar. „Uns steht noch ein hartes Stück Arbeit bevor“, sagte Sievers den „DN“. Auch der Jugendamts- und Personalbereich der Stadt seien „Herausforderungen“. Düren plant in diesem Jahr mit 41,7 Millionen Euro an Gewerbesteuern. Es steht laut Kämmerer Sievers 50:50, ob die Zahl tatsächlich erreicht wird. Ähnlich ist es bei der Einkommensteuer. Die Stadt kalkuliert für dieses Jahr mit 27,1 Millionen Euro.

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