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Musikförderpreis: Ein Orchester begleitet die jungen Talente

Von: jan
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Das Organisationskomitee des Jülicher Lions Clubs weißt auf die zweite Auflage des Musikförderpreises hin. Nach Angabe des Lions Clubs war die erste Auflage vor zwei Jahren ein großer Erfolg.

Kreis Düren. Wie in den Casting Shows von Dieter Bohlen soll es nicht zugehen. Markige Sprüche und Sticheleien gehören nicht zum Repertoire der Jury, die im kommenden Jahr zusammentritt, um herauszufinden, wer die zweite Auflage des Musikförderpreises der Lions Clubs Jülich gewinnt.

Das wäre dem Ambiente in der Jülicher Schlosskapelle nicht angemessen, in der die Talente am 31. März in der Finalrunde ihr Können zeigen. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb für Klavier, Streichinstrumente, Holz- und Blechbläser sowie Gitarre. Die Teilnehmer werden in zwei Altersklassen aufgeteilt: Jahrgang 2005 und jünger sowie Jahrgang 1999 bis 2004.

Anmeldeschluss für den Musikförderpreis ist der 30. Januar. Teilnehmen können jungen Musiker, die in einem Umkreis von bis zu 40 Kilometern rund um Jülich wohnen. Die Sieger erhalten ein Preisgeld von 200 Euro (jüngere Klasse) und 300 Euro.

„Das Preisgeld ist aber gar nicht das, was den Reiz ausmacht“, sagt Michael Schöning, Professor am FH Campus Jülich und Präsident des Lions Clubs. „Das Entscheidende ist das Glänzen in den Augen der jungen Musiker, wenn sie vermutlich zum ersten Mal die Chance haben, mit einem professionellen Orchester zu spielen.“

Das ist der Fall, wenn die Talente es durch die Vorauswahl schaffen. Die findet am 5. März statt, dann spielen die jungen Musiker vor der Jury. Sie besteht unter anderem aus Prof. Stefan Palm, dem Musiklehrer Pedro Obiera und dem Konzertmeister des Symphonieorchesters Aachen. Das Stück können die Teilnehmer selbst wählen, es soll 20 Minuten lang sein.

Für die Vorrunde müssen die Teilnehmer eine Klavierbegleitung mitbringen. Und fortgeschrittene Fähigkeiten auf ihrem Instrument. „Wenn man ein Stück von 20 Minuten Länge aufführt, dann muss man sein Instrument schon gut beherrschen“, erklärt Lions-Mitglied Günter Strobel. „Dieses Einbauen in einen größeren Rahmen – egal ob in ein klassisches Orchester oder in einen Band – das gibt einen großen Schub. Schließlich macht niemand Musik, um sie für sich zu Hause zu spielen“, sagt Strobel.

Auch der Austragungsort der Endrunde sei besonders, die Schlosskapelle biete eine gut geeignete Akustik. Die Anmeldung bis zum 30. Januar ist möglich bei Stefan Palm, Mannheimer Straße 3 in 52428 Jülich sowie per E-Mail an stefanpalm@aol.com.

Der Eintritt am Finalabend kostet für Erwachsene zehn Euro, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt.

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