Düren - Museumsvorplatz wird für eine Million umgestaltet

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Museumsvorplatz wird für eine Million umgestaltet

Von: inla
Letzte Aktualisierung:
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Griffen zum Spaten: Bürgermeister Paul Larue, Leitender Baudirektor Heiner Wingels, Museumsdirektorin Dr. Renate Goldmann, Henryk Urbanietz (Architekturbüro Kulka), CDU-Fraktions-Vize Stefan Weschke, Baudezernent Hans Wabbel und der SPD-Bundestagsabgeordnete Diemar Nietan (von links). Foto: Ingo Latotzki

Düren. Der Dürener Baudezernent Hans Wabbel spricht am Montagmittag von einer historischen Stunde. Nicht direkt, aber es klingt durch bei seinem Vortrag anlässlich des Spatenstichs zur Umgestaltung des Museumsvorplatzes.

Einige geschichtsträchtige Gebäude sind in der Nähe. Nicht nur das Hoesch-Museum selbst.

Schräg gegenüber steht das Amtsgericht, ein Stück weiter die Musikschule. Nicht weit weg stehen Stadtmauer und Pleußmühle, nur wenige Meter entfernt ist die Marienkirche. Jede Menge Stadtgeschichte auf engem Raum.

Wenn jetzt der Museumsvorplatz nach Plänen von Architekt Peter Kulka und für gut eine Million Euro aus dem vom Bund aufgelegten Konjunkturpaket II umgebaut wird, ist das „für Dürens Stadtentwicklung ein wichtiger Meilenstein”, sagt Bürgermeister Paul Larue am Montag. Natürlich weiß der Verwaltungschef, dass es auch Kritik an dieser Maßnahme gibt. „Aber es wird so sein, wie früher beim Haus der Stadt oder Stadtcenter. Wenn einmal alles fertig ist und steht, gibt es positive Resonanz”. Das werde auch beim Museumsvorplatz so sein.

Fertigstellung im Frühjahr

Die Arbeiten haben längst begonnen. Vermutlich im Mai/Juni kommenden Jahres sollen sie abgeschlossen sein - sofern das Wetter mitspielt. Auf dem Platz und rund um das Museum wird ein „hochwertiges Betonpflaster gelegt”, sagt Heiner Wingels, Städtischer Baudirektor. Das Areal wird eben, die bisherigen Hügel sind schon beseitigt worden. Attraktive Sitzbänke aus Basaltlava sollen künftig zum Aufenthalt einladen.

Das Pflaster wird auch auf den umliegenden Straßen und am Papiermuseum verlegt. Lichtstelen und Pollerleuchten werden wie Linden zentrale Bedeutung auf dem Platz haben. Diese Bäume werden bis hin zur Weiterstraße gepflanzt, so dass die August-Klotz-Straße ihrem ursprünglichen Namen „Lindenallee” wieder alle Ehre macht.

Der neue Museumsplatz soll großzügig gestaltet sein und zum Verweilen einladen. Veranstaltungen vielfältigster Art seien möglich, hieß es am Montag. Erneuert wird auch die Treppe zum Hauptgebäude; sie wird weniger steil sein als jetzt. Das Museum stammt aus dem Jahr 1905. Gegenüber stand auf dem Hoesch-Platz das Stadtmuseum, das im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde.
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