Mücke bleibt Trainer bei Evivo bis 2015

Von: Franz Sistemich
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Michael Mücke
Frühzeitige Vertragsverlängerung: Michael Mücke bleibt bis 2015 Trainer bei Evivo Düren. Foto: Jansen
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Er besitzt nicht nur das Vertrauen der Spieler: Trainer Michael Mücke – hier im Gespräch mit Zuspieler Tomas Kocian - bleibt in Düren. Foto: Jansen

Düren. Eine andere als diese Nachricht wäre eine Überraschung gewesen: Michael Mücke wird auch in den kommenden beiden Spielzeiten den Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren trainieren. Dies gab der Verein am Dienstag bekannt. „Michael Mücke leistet bei uns hervorragende Arbeit. Dass wir jetzt seinen Vertrag um zwei Jahre verlängern, sind eine Anerkennung und ein Vertrauensbeweis“, sagte Evivo-Geschäftsführer Rüdiger Hein.

Und Goswin Caro, der Sportliche Leiter des Tabellenfünften, erklärte: „Man merkt in jedem Training, dass die Spieler voll und ganz hinter ihrem Trainer stehen. Und auch uns macht die konstruktive Arbeit mit Mücke Spaß.“

Mit der Vertragsverlängerung mit dem Trainer setzten die Verantwortlichen von Evivo auch ein Zeichen in Richtung Spieler: „Sie sollen wissen, dass es mit dem Trainer, mit dem sie erfolgreich zusammenarbeiten, weiter geht“, führte Hein weiter aus.

Der Trainer, der nun in seine fünfte und sechste Spielzeit beim Volleyball-Bundesligisten geht, freute sich natürlich, dass der Verein wert auf Kontinuität legt und er, Mücke, mit dem Anschlussvertrag über 24 Monate eine gewisse Sicherheit bei seiner Zukunftsplanung hat.

Bisher führte der Coach wie schon bei seinen Stationen im Osten Deutschlands eine „Wochenend-Ehe“. Nun, da seine jüngste Tochter in Kürze das Abitur macht, wird Mückes Ehefrau von Hildesheim ihrem Mann nach Düren folgen. Gesucht wird nun ein Häuschen am Rande der Stadt.

Als Michael Mücke 1996 zum ersten Mal Trainer in Düren wurde, etablierte er bis 1999 den damaligen DTV in der Bundesliga. Als er im Sommer 2012 wieder die sportliche Verantwortung übernahm, musste Mücke erneut Aufbauarbeit leisten: Fans und Verantwortlichen war die Freude am Volleyball in der Spielzeit 2011/2012 gründlich verdorben worden.

„Die Spieler und ich haben den Spaß am Volleyball wieder in die Arena geholt“, freut sich Mücke. Und diese Feststellung gilt nicht nur mit Blick auf die Fans und die Verantwortlichen. Auch den ehrenamtlichen Mitarbeitern macht ihre Tätigkeit wieder Spaß: „Das ganze Umfeld profitiert von seiner ganzen Art und dem Charakter der Spieler“, betonte Caro.

Mit denen haben die Evivo-Verantwortlichen die ersten Gespräche geführt. Und sie orientieren sich dabei an zwei Aspekten: Zum einen werden sie den in der aktuellen Saison eingeschlagenen Weg der wirtschaftlichen Konsolidierung weiter beschreiten, zum anderen wollen sie getreu dem Wunsch von Michael Mücke verfahren: „Am liebsten würde ich alle Spieler halten“, sagte der Coach. Mücke sieht in jedem Spieler und damit auch für die gesamte Mannschaft noch deutliches Steigerungspotenzial: „Schließlich liegt das Durchschnittsalter bei etwas über 23 Jahren.“


Allerdings weiß der Coach, dass es angesichts der finanziellen Rahmenbedingungen keine leichte Aufgabe sein wird. Aber punkten bei den Spielern will der Coach auch mit dem guten Ruf Dürens in der Branche: Bei Evivo bekommen die Spieler regelmäßig ihr ausgehandeltes Gehalt. „Sie verdienen zwar nicht so viel, aber sie erhalten ihr Geld“, betont Mücke, der einige Spieler in seinen Reihen hat, die von früheren Klubs noch Geld bekommen müssten.

Und so setzt Mücke auf seinem Weg, Evivo langfristig unter die besten vier deutschen Vereine zu bringen, darauf, dass die Spieler die „finanzielle Sicherheit, das gute, familiäre Arbeitsklima schätzen und die spannende Weiterentwicklung des Teams auch zu ihrer Aufgabe machen.“.


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