Kleinhau - Motorsport-Club Kleinhau rechnet sich gute Chancen aus

Motorsport-Club Kleinhau rechnet sich gute Chancen aus

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Einzigartig in Nordrhein-Westfalen: Das vom Technischen Hilfswerk ausgeleuchtete Flutlichtrennen im Rahmen des Motocross-Wochenendes, zu dem der MSC Kleinhau einlädt. Foto: Guido Jansen

Kleinhau. Die Piste ist präpariert. Drei Wochen lang haben die Fahrer und Helfer des Motorsport-Club Kleinhau gearbeitet, damit es am Wochenende wieder rund gehen kann. Das einzige Flutlicht-Rennen des Landes steht am Freitag an. Neben den MSC-Mitgliedern wird dann vor allem das Technische Hilfswerk (THW) Hürtgenwald im Einsatz sein und die Naturstrecke am Raffelsberg beleuchten.

Für das THW ist das Flutlichtcross eine willkommene Möglichkeit, das Ausleuchten großer Objekte zu üben. „Im vergangenen Jahr waren beim Flutlichttrennen fast 10000 Zuschauer da. Das wäre natürlich toll, wenn das wieder so viele werden”, hofft der sportliche Leister Herbert Wirtz.

Das Rennwochenende beginnt am Freitag ab 16 Uhr mit den Trainingsläufen. Ernst wird es erstmals ab 18 Uhr. Dann beginnen die Wertungsläufe. Zwischen 21.30 und 22 Uhr ist das traditionelle Feuerwerk geplant. Anschließend starten die zweiten Wertungsläufe. Startschuss für das letzte Rennen ist gegen Mitternacht.

Auf beiden Strecken

Am Samstag wird zweigleisig gefahren. Auf der kleinen Strecke ist der Nachwuchs unterwegs, auf der großen tummeln sich die Fahrerinnen und Fahrer der Anfänger-, Senioren- und Veteranenklasse. Bereits um acht Uhr beginnen die Trainingsläufe. Rennbeginn ist gegen 11 Uhr. Gegen 17.30 Uhr soll der letzte Startschuss des Tages fallen. Sehr ähnlich ist der zeitliche Ablauf am Sonntag. Diesmal wird auch ein Ladies Cup ausgetragen, für den Fahrerinnen aus ganz Deutschland anreisen. Kurz vor 17 Uhr endet das letzte Rennen.

„Die Veteranen-Klassen werden der Höhepunkt am Wochenende sein”, blickte Wirtz auf die entsprechenden Wettbewerbe. Hier wird es Konkurrenzen für Fahrer bis 55 Jahre und ab 55 Jahren geben.

Nicht viel neueren Baujahrs sind die Maschinen, auf denen die Fahrer unterwegs sind. Twin Shock beispielsweise besagt, dass die Solo-Motorräder nach alter Bauart Sitte ein Hinterrad haben, das von zwei Federbeinen gedämpft wird. Neben dem Veteranen Peter Hentrich werden für den MSC zudem Markus Froitzheim, Stefan Senden und Alexander Esch an den Start gehen. Auch in den Seitenwagen-Konkurrenzen wird der MSC seine besten Sportler aufbieten. So sind die Kombinationen Gerd Blatter/Jens Pflug, Andreas und Andi Heuken sowie Christian Hentrich und Stefan Effertz am Start.

Der Konkurrenz Paroli bieten

Auch die schnellen Solo-Fahrer des MSC greifen in das Renngeschehen ein. Gespannfahrer Christian Hentrich kann es auch alleine und wird versuchen, die nationale Konkurrenz hinter sich zu lassen. Das nehmen sich auch Tobias Mertens und Kai Wirtz vor.

Die Parkplatzprobleme gehören der Vergangenheit an. Mittlerweile gibt es einen Pendelbus zwischen dem Parkplatz des Gewerbegebietes Kleinhau und der Cross-Strecke. Ab 16 Uhr fährt der Busse alle 20 Minuten. Von 19 Uhr an bis zwei Uhr in der Nacht verkehren sogar zwei Busse.

Der Eintritt für das gesamte Renn-Wochenende am Raffelsber kostet elf Euro für Erwachsene, sieben Euro für Jugendliche und einen Euro für Kinder unter zwölf Jahren.
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