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Möbel für 5000 Euro: Vermächtnis eines ehemaligen Patienten

Von: fjs
Letzte Aktualisierung:
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Probesitzen in den neu eingerichteten Räumen: Chefarzt Dr. Martin Steinhoff (r.), Oberarzt Herbert Breuer (l.) und Michaela Peuster, sowie Assistenzärztin Ana Chiosea und Schwester Inge. Foto: Fred Schröder

Lendersdorf. Wenn er denn schon sein muss, dann soll der Aufenthalt im Krankenhaus dem Patienten so angenehm wie eben möglich gestaltet werden. Das Leiden zu lindern, das hat sich auch der Förderverein des St. Augustinus-Krankenhauses Lendersdorf auf die Fahne geschrieben. Und gehandelt.

Eine Sitzgruppe und weiteres Mobiliar im Wert von 5000 Euro hat der Förderverein jetzt dem Interdisziplinären Schmerz- und Palliativzentrum (ISPZ) zur Verfügung gestellt. Die Initiative ging von einem ehemaligen Patienten aus. Er hatte nach seinem Tode die zu seiner Beerdigung eingehenden Spenden dem Förderverein zukommen lassen mit der Auflage „einer zielgerichteten Verwendung im ISPZ“, wie Chefarzt Dr. Martin Steinhoff berichtet.

Zwei neu gestaltete Räume

Die neun Planbetten des ISPZ sind in die Abteilung der Inneren Medizin I in der Station 7 integriert. Die aktive, ganzheitliche Palliativmedizin hat das Ziel, den Patienten in häusliche Umgebung zu entlassen. Der oft lange andauernde Krankenhaus-Aufenthalt kann dank der Spende des Fördervereins jetzt im St. Augustinus-Krankenhaus zumindest in zwei Zimmern etwas freundlicher gestaltet werden. Zwei neu gestaltete Räume stehen für Patienten und Angehörige zur Verfügung. „Wir haben bewusst wert auf eine farblich-freundliche Gestaltung gelegt“, so Stationsschwester Inge.

Die schwierige soziale, medizinische, psychische und spirituelle Lebenssituation der Palliativpatienten und der chronischen Schmerzpatienten kann das Team des ISPZ nun besser lindern, betonen die Oberärzte Michaela Peuster und Herbert Breuer.

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