Düren - Mittelalterliches Mystical mit aktuellen Bezügen

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Mittelalterliches Mystical mit aktuellen Bezügen

Von: Anna-Maria Wagner
Letzte Aktualisierung:
Anna Brings und der Chor des M
Anna Brings und der Chor des Mysticals „Löwenherz” überzeugten in der Christuskirche. Foto: amw

Düren. Die Christuskirche in der Dürener Innenstadt wurde am Samstag Zentrum eines wundersamen Geschehens: Mitten in der Dürener Innenstadt landete ein junger Mann aus dem Mittelalter.

Mit Hilfe eines magischen Amuletts ist Leonardo, so heißt der Junge, durch die Zeit gereist und entkam dadurch in letzter Sekunde den Häschern des Inquisitors. Seinen Vater musste Leonardo zurück lassen und fürchtet nun um dessen Leben.

Im 21. Jahrhundert ist das Leben der Jugendlichen auch nicht einfach. Hier wird nicht gegen Pest und Aberglauben gekämpft. Aber wenn man nicht zu Schizzos Bande gehört, ist das Leben nicht leicht. Immer wieder werden Anton und seine Klassenkameraden von Schizzo gemobbt, bestohlen und verprügelt.

Suche nach dem Amulett

Leonardo und Anton werden Freunde, fünf weitere schließen sich ihnen an und machen sich gemeinsam auf die Suche nach dem Amulett, das Leonardo zurück in seine Zeit bringen soll. Sie gründen den Club der Loser, der endlich auch stark ist gegen Schizzos Bande. Am Ende steht Schizzo allein, die „Loser” haben sich etabliert und Leonardo kann ins Mittelalter zurückgebracht werden.

Diese Geschichte erzählt das Ensemble um Ulrike und Stefan Iseke in einem kurzweiligen „Mystical” von Andreas Schmittberger. Die Musik des Musicals verbindet mittelalterliche Motive mit Elementen aus Pop, Rock, HipHop und RocknRoll. Der Chor von 44 Jugendlichen stellte das Stück in einer nur einwöchigen Probezeit auf die Beine. Das Ergebnis kann sich sehen und vor allem hören lassen.

Besonders beeindruckend sind die Solistinnen und Solisten - allen voran Merit Nath-Göbl als Hieronymus, der Vater Leonardos. Daneben überzeugten Anna Brings (Leonardo), Gereon Bohm (Anton), Laura Kames (Schizzo) und alle anderen. Viele der Jugendlichen waren nicht nur im Gesang aktiv, sondern übernahmen auch zahlreiche Instrumentalparts.

Verdienter Lohn

Nicht enden wollender Applaus war der verdiente Lohn dieses unvergesslichen Kirchen-Gesang-Abends. Die Bürgerstiftung Düren hatte die Singfreizeit finanziell mit unterstützt. Bleibt zu wünschen, dass noch viele weitere solcher Projekte durchgeführt werden können.
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