Titz - „Mit viel Sachverstand gearbeitet”

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„Mit viel Sachverstand gearbeitet”

Von: hfs.
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Indens Bürgermeister Ulrich Schuster (3.v.r.) stellte sich mit den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern Manfred Meurers, Ulrich Pelzer, Dietmar Dohmen, Karl Schavier, Gerd Breuer, Reinhard Marx (weiterhin im Rat) und Eduard Breuer zum Gruppenbild.

Titz. Sieben langjährige Ratsmitglieder gehören dem neuen Rat der Gemeinde nach der Kommunalwahl nicht mehr an. Bürgermeister Ulrich Schuster hat sie in einer kleinen Feierstunde vor der anberaumten Ratssitzung verabschiedet.

Für jedes Mitglied gab es einen Blumenstrauß sowie die entsprechende Urkunde. In Abwesenheit - krankheitsbedingt konnte das ehemalige Ratsmitglied von Bündnis 90/Grüne nicht teilnehmen -Ê verabschiedete sich Schuster von Helga Weisweiler. Sie gehörte von 1994 bis 2009 dem Rat an. Von 2004 bis jetzt trat Ulrich Pelzer für die Interessen der SPD ein. Für die SPD war auch Dietmar Dohmen von 1994 bis 2009 im Rat. Von 1984 bis jetzt war Manfred Meurers für die CDU Ratsvertreter.

Neben der Urkunde erhält er auch den Ehrenring der Gemeinde, der für 25-jährige ehrenamtliche Ratsarbeit verliehen wird. Einen Ehrenring bekommt auch Gerd Breuer (CDU). Auf 25 Jahre Gemeinderat in Inden kann auch Eduard Braun zurückblicken. „Auch Sie haben mit politischem Sachverstand verantwortliche Arbeit geleistet”, meinte Schuster, er betonte, „dass alle jetzt zur Verabschiedung anstehenden Ratsmitglieder wertvolle Hilfestellung bei der Bewältigung kommunalpolitischer Arbeit geleistet haben.”

Karl Schavier konnte mit Stolz auf eine 30-jährige Tätigkeit als Gemeindevertreter zurückblicken. Dafür erhielt er ein kleines Geldgeschenk in Höhe von 200 Euro, das er direkt der Aktion „Kein Kind ohne Mahlzeit” zur Verfügung stellte. Reinhard Marx (CDU), auch jetzt noch im Rat, wird ebenfalls mit dem Ehrenring (25 Jahre) geehrt. Die Gemeinde Inden ist, um es plakativ zu sagen, exakt 74,581 Millionen Euro wert.

Diese Zahl nennt die erste nach dem Neuen Kommunalen Finanzmanagement (NKF) erstellte Eröffnungsbilanz. Die wurde als Entwurf von Indens Bürgermeister Ulrich Schuster in den Rat eingebracht. In den kommenden Jahren wird die Gemeinde mit einem Minus von jährlich bis zu rund 1,5 Millionen Euro „arbeiten” müssen. „Daran wird sich auch nichts ändern”, meinte Bürgermeister Ulrich Schuster mit Blick auf die Politik in Berlin. Der Rat legte die Müllgebühren fest. So kostet ein 60-Liter-Gefäß anstatt bisher 115,92 Euro im kommenden Jahr 123,96 Euro. Für die 120-Liter-Tonne müssen 210,84 Euro (200,40), für 240 Liter 384,60 Euro (369,36) bezahlt werden. Beim 1,1 Kubikmeter-Container fallen 1793,52 Euro (1714,44) an.

Auf Beschluss des Rates wurden die Gebühren für die Bio-Tonne auf 85,92 Euro (77,76) beim 120-Liter-Gefäß, und beim 240-Liter-Gefäß auf 139,08 Euro (127,92) festgesetzt. Dagegen bleibt der Wasserpreis gleich, ebenso die Gebühren im Bestattungswesen. Bei der Straßenreinigung steigen in die Gebühren von 0,20 Cent auf 0,25 Cent je laufendem Meter Front. Für den Schiedsamtsbezirk Inden wurden Hermann-Josef Schmitz (Schiedsperson) sowie Jürgen Olbrich (Stellvertreter) gewählt. Kommissarischer Wehrführer von Inden wird Matthias Dienstknecht.
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